Ein überaschender Effekt, aus der Zeit, der Entstehung des Weltalls…? Natürlich nicht! Die Inspiration dazu, lieferten allerdings die Computeranimationen, die Populärwissenschaftlichen Fernsehsendungen gerne beigemischt werden, um den Zuschauern zu veranschaulichen, wie durch Verdichtung von gasförmiger Materie, Planeten und Sterne entstanden sind. Den Ablauf könnte man in etwa als rückwärts gerichtete, langsam ablaufende Explosion beschreiben. Das Beispiele diente als Intro für das DVD Menü eines EPK(Electronic Press Kit) der Punk-Rock Band Paula Fix. Der Post zeigt, wie’s gemacht wird.
Die Überschrift bezieht sich auf die herangehensweise zur Herstellung. Ausgangspunkt ist eigentlich nicht der “Sternenhimmel”, sondern das fertige Bild. Von dort aus wird die Auflösung des Bildes rückwärts betrieben und anschliessend wiederum rückwärts abgespielt. Der Imagebrowser beginnt deshalb beim fertigen Bild und arbeitet sich dann zum Ausgangspunk zurück.
Vorraussetzung sind zwei Deckungsgleiche Ebenen mit dem gleichen Bitmap. Die untere Ebene wird zudem, mit dem Effekt CC Ball Action aus den After Effects Effektvorgaben belegt. Der Effekt zerlegt das Bild in Kugeln, welche die Farbe des entsprechenden Pixelbereichs annehmen. Über die Parameter lassen sich Zerstörungsgrad, Kugelgrösse, Kugelabstand sowie diverse Drehrichtungen, Eigenschaften und Stärken, des entstandenen “Pixelsturms” animieren.
1. Das erste Bild zeigt den Moment in dem der Layer mit dem kompletten JPEG (Ebene 1) sichbar wird. Der Übergang an dieser Stelle darf hier ruhig härte ausfallen, um diesen kräftigen "Bamm" im Sound zusätzlich Druck zu geben und die "Überraschung" zu verstärken.
Die Ausgestalltung der X-Y Drehachsen und Drehmomente ist Geschmaksache und wird hier, auch aus Gründen der Übersicht, nicht weiter ausgeführt, dazu kann jeder selbst verschiedene Experimente anstellen.
Vordergründig handelt es sich hier um 4 relativ kontrastarme Aufnahmen einer Hochzeitsgesellschaft. Wenn da nicht….
…das Wetter und die Landschaft, für eine ganz besondere Lichtsituation sorgen würde. Welche Lichtstimmung? Seh dir zunächst die vier Aufnahmen in dieser Gallerie an und scroll dann die Seite nach unten.
Ansalm Adams hätte vermutlich sofort nach den Filtern dunkelgelb oder orange gesucht.
Wer hier richtig hinsieht, sieht auf den zweiten Blick, die extrem klare Luft, an diesem Tag und auf den dritten, den starken kalt-warm Kontrast. Durch die, auf den Sand scheinende Sonne, welcher den warmen Sandton auf die Menschen reflektiert, die dadurch komplett in einen warmen Goldton getaucht werden und dem durch die klare Luft, stahl-blauen Himmel mit den knackig scharf darauf abgebildeten Wolken, die beinahe zum greifen nah erscheinen, entsteht hier eine scharfe Tontrennung, in kalte und warme Farben und eröffnet die Möglichkeit, durch eine geziehlte schwarz/weiss Umsetzung, den Kontrast so extrem zu verstärken, das aus der scheinbarene Banalität, ein ganz irres und interessantes Licht ensteht, was aus den normalen Hochzeitsbildern, beinahe eine Szenerie, wie aus einem Felini Film entstehen lässt. Wer das in Farbe nicht sehen kann, dem sollte spätestens beim durchblättern der Schwarz/Weiss Aufnahmen ein Licht aufgehen.
In Zeiten digitaler Aufnahmetechniken, suchen wir natürlich keine Filter, sondern machen zunächst ein normale Belichtung in der “richtigen” Helligkeit.
Vorraussetzung für die Bearbeitung ist eine Raw-Datei oder eine vergleichbare Qualität mit mindestens 16-Bit-Farbtiefe. Mit einem JPEG oder anderem bereits komprimiertes Dateiformat, wird die Sache nicht klappen. Beim öffnen der Raw Datei im Photoshop Raw Plugin, kann man bereits eine Einstellung wählen, die nicht Tonwertausgleichend, sondern Tonwertseparierend wirkt, also möglichst neutral, z.B. kann ein Umschalten des Weißabgleichs, von “wie Aufnahme” auf “Automatisch” bereits in diese Richtung wirken. Auf jedenfall nicht alles in eine Farbrichtung drehen.
Wie an der relativ flachen Farbaufnahme deutlich zu sehen ist, unterscheiden sich die Luminanz von Strand und Himmel kaum, also auch hier den Kontrast anziehen, bringt Nichts. Ganz im Gegenteil es ruiniert den Tonwertumfang in Lichtern und Schatten, den wir noch dringend brauchen. Wir öffnen die Datei lediglich mit dem möglichst größten kalt-warm Kontrast. Dann Bild > Korrekturen > Schwarzweiß. Wir drehen die gelb und rot Slider fast bis zu Anschlag hoch. Die Hauttöne werden dabei bis auf etwa Zone 7(siehe auch “Weg zur richtigen Belichtung”) hochgeschraubt, ein netter Nebeneffekt, Haut wird geschmeidig und fein, Frauen sehen 10 Jahre jünger aus und Hautunreinheiten verschwinden fast vollständig. Die Blau und Cyan Regler schiebt man fast bis zum Anschschlag runter. Der Himmel wird an dunklen Stellen fast schwarz, ebenso dunkle Kleidung mit hohem Blauanteil und weisse Wolken knallen deutlich hervor. Hier wird klar, warum das mit einer JPEG Datei nicht möglich ist und warum wir bei der Raw-Umwandlung den Kontrast nicht angezogen haben, eine derartige Vergewaltigung der Parameter würde der Tonwertumfang in den Partialkontrasten sonst nicht zulassen und Abrisse in den Verläufen wären die Folge. On Top, kann man die Aufnahme warm-tonen und die Sättigung der Tonung ganz nach unten ziehen, etwa 4%, bringt zusäzlichen Partialkontrast und macht das Bild noch “knackiger”.
Die Nummer funktioniert aber wirklich nur mit diesem Untergrund, nehmen wir als Untergrund z.B. Wiese, wie es meistens der Fall ist. Der hohe blau Anteil im grün, würde in die Hauttöne der Menschen abstrahlen, diese mit kalten Tonwerten “kontaminieren” und einer Bearbeitung auf diese Weise entgegenwirken. Also Strand, Tennisplatz ect. Alles was einen Untergrund mit warmen Ton hat und von der Sonne beschienen wird, bei klarem blauen Himmel.
In den letzten 10 Jahren, hat sich die Fotografie tatsächlich so sehr verändert, das Computerkritiker, die anfangs noch gewettert haben, das man ja eh hinterher alles am Computer macht, mittlerweile vollkommen verstummt sind, nachdem ihnen aufgefallen war, daß sie nicht hinterher, sondern schon bei der Aufnahme den Computer in der Hand halten. Was aber nichts weiter als den Stand der Technik für die Getaltungsdisziplin Fotografie im Jahr 2012 darstellt. Als Anselm Adams für “Moorise über Hernandez….” 1957 im Labor mit Zweibad Entwicklung, partieller Nachbelichtung hier und chemischer Aufhellung dort, hantiert hat, waren die technischen Grundlagen eben chemischer und mechanischer Natur, trotzdem hat er genau das Gleiche gemacht, was heute ein Fotograf in der Nachbearbeitung macht, er holte das bestmögliche Ergebnis aus der Aufnahme herraus. Der Unterschied ist nur, das wir heute 100.000 mal so viele Möglichkeiten haben. Das da was gerettet werden muß ist natürlich Blödsinn, vielmehr ergänzen und bedingen sich die Zwischenschritte, vom Briefing bis zum den fertigen Fotos, genauso wie damals.
1. Unbearbeitet
Ich selbst, bin eher dafür bekannt überflüssige Schritte wegzulassen, wenn man mit weniger Schritten ans Ziel kommt, so habe ich in meiner 15 jährigen Karriere als Editorialfotograf, Alles auf DIA fotografiert, sogar schwarz-weiss, was sich die meisten Fotografen nicht getraut hätten, denn ein DIA muss eben exakt richtig belichtet sein, da man keinen Abzug mehr zum “retten” hat. Ich selbst bin durch eine harte Katalogfotografie Schule gegangen und kann ein Bild sicher auf 1/3 Blenden genau belichten. In den meisten meiner Veröffentlichungen, sehen die Dias auch exakt so aus, wie die gedruckten Bilder. Hier die Top 8 meiner irrtümlich für bearbeitet gehaltenen Bilder.
Kasia, Farbdiafilm 6 x 4,5 cm, unretouched. Gedruckt in: Matador
An diesen Bildern ist nichts bearbeitet, ihr einziges Geheimnis besteht darin, das sie richtig beleuchtet und auf den Punkt richtig belichtet wurden. Diese Bilder sind sogar, die komplett unbehandelten Versionen, also noch mit “Störgeräuschen” im Hintergrund, sowie ohne Beschnitt oder Freistellungen. Wie man gleich beim ersten hinter Kasia schön sieht, die Nähte in der Diffusorbespannung und unten sozusagen mit Haken und Ösen, da wird im Druck natürlich der Verlauf durchgezogen, bis auf den Boden. Soweit die Grundlagen, jetzt zu Bildern, die im Rahmen eines CIs nachträglich bearbeitet wurden.
2. Bildbearbeitung zur Integration von Fotos in ein CI.
Vorallem im Werbebereich, wird ein “kreatives finishing” der Aufnahmen immer beliebter. Die Farbgebung wird dabei meist durch ein CI der Marke vorgegeben. CI heißt “Corporate Identity” und die Anwendungsmöglichkeiten auf die Image- oder Produktfotografie, waren bis vor wenigen Jahren, eher bescheiden. Mit zunehmender Digitalisierung, wurde diese Form der Bearbeitung von Fotos mehr oder weniger obligatorisch. Fotos, die zu einer Kampagne, in einer einheitlichen optischen Klammer, die unterschiedlichen Ausführungen und Erscheinungsformen der Werbemittel zusammen halten, sind eigentlich nur ein “I”. Erst die optische Brücke zwischen Disziplinübergreifenden Markenmerkmalen, wie Farbthemen oder Stylevorgaben, machen die Identity “Corporate”. Vorraussetzung für die Übernahme eines CI, in die photografische Ausarbeitung eines Jobs ist ein entsprechendes Briefing.
Briefing “Spalter Premium Nr. 1″
Spalter Hopfen ist der Stoff aus dem Braumeisterträume sind und namentlich, einer der teuersten und edelsten Rohstoff, den er seinem Malz-Wasser Gemisch zuführen könnte, wenn ihn nicht wirtschaftliche Gegebenheiten davon abhalten, doch für die Brauerei, der Stadt Spalt, von der im Herbst beinahe nur der Kirchturm aus den Hopfenfeldern ragt, ist es eben der Hopfen, der überall wächst. Als eingefleischter Bier Kenner und Liebhaber, ist Spalt für mich seit jeher, eine Brauerei, die neben Augustiner in München und Urquell in Pilsen, seit mittlerweilen über 1000 Jahren, eines der besten Biere der Welt braut und die von einer kleinen brauereieigene Stadt umgeben ist. Soweit die Tradition.
“Spalter Premium Nr.1″ soll mit der Tradition brechen, was sich auch optisch in den Motiven der Produkteinführungskampagne manivestieren soll. Das neue Produkt ist ein spritziges Partybier, in 0,33er Flaschen, für den Konsum aus der Flasche, stehend am Tresen, daß im Segment von Jever, Becks oder ähnlichen Main-Stream Produkten, wildern soll. Die Optik und Anmutung der gesammten Produktwelt “Spalter Premium Nr.1″ ist vorherschend grün, mit warmen gold, gelb, blond und silber, ( die aller anderen Biersorten der Brauerei, sowie der Brauerei selbst ist Blau). Das Produktumfeld wird als jung, gesselig, fröhlich, selbstbewusst und kommunikativ beschrieben. 18 bis maximal 30 also für den Konsum von Alkohol “barely legal”. Für die Marke wird ein eigenständiger Look gewünscht, der sich deutlich vom Rest der traditionell in blau gehaltenen Produktpalette in Richtung Zeitgeist absetzt und mit der Kampagne, auch die neuen, für Spalter Bier ungewöhnliche “Farbigkeit”, beim Konsumenten einführen. Ebenso soll aber eine klare Trennung, zu den Marktkonkurrenten bestehen, obwohl auch die Konkurenz überwiegend in grün gehalten ist, aber schon deutlich dunkler. Das Produkt soll eine attraktive Alternative zu Becks und Jever bilden und mehr junge Frauen, den Geschmak von Bier nahe bringen, da es nicht so herb, sondern geschmaklich etwas gefälliger ist.
Man stellt sich gemischte Szenen Junger Menschen, vor, die gute Laune und Spaß haben, a la “Baccardi Feeling”.
Da die Spalter Brauerei, in gewisser Hinsicht in heutiger Zeit ein Unikat sein dürfte oder zummindest Seltenheitswert hat, gibt es noch generelle Bedingungen. Sie ist nämlich tatsächlich die Brauerei der Stadt Spalt, was bedeuted, das in Spalt das Bürgermeisteramt untrennbar, mit dem Posten als Leiter der Brauerei verbunden ist. Da der Bürgermeister demokratisch gewählt wird, bedeuted das, hier sitzt vermutlich der einzige demokratisch gewählte Brauereichef und um sich mit der Kampagne nicht den Volkszorn zuzuziehen, sind alle Belange der Brauerei, natürlich auch die Angelegenheit aller Spalter, vertreten durch den Stadtrat. Dabei sei es von großer Wichtigkeit, auch im Hinblick auf die Bürgermeisterwahlen im Herbst, von dieser Stelle ein deutliches Bekenntnis zur Stadt und der Region zu senden, was bedeuted:
1. Alle Aufnahmen müssen im unmittelbarer Umgebung der Stadt, möglichst mit fremdenverkehrsfreundlicher Wirkung fotografiert werden.
2. Alle Models müssen in der Stadt Spalt oder der Region wohnen und leben. Letzendlich sei man ohnehin nur im Umkreis von 150 km um die Stadt bekannt und die lokale Biertrinkergemeinde würde eher das klare Bekenntnis, zu lokalen Ressourcen zu schätzen wissen als besonders bekannte oder teuere Models und so der Marke ein positives Image verschaffen.
“Welt ohne Blau” die Farbe für die Fotos, liefert ein Photoshop-Droplet, das wir einfach so genannt haben, wie es wirkt: “Silversky”.
Es besteht aus drei Grundfunktionen: 1. Schwellenwert, trennt kalte und warme Bildteile. 2. Kanalmixer, wandelt in den kalten Bildteilen alle Blautöne in Silber- bis Grüntöne. 3. Gradationskurven, richten am Ende den Kontrast, wieder “gerade”. Die Bilder sind dabei nach wie vor “farbig”, allerdings sind sie jetzt nicht mehr einfach nur “bunt”, sondern sie erhalten Ihre Farben aus der Farbpalette des CIs. In der Flut anderer Fotos, heben sie sich damit besser ab und weisen gleichzeitig auf das Produkt, für das sie stehen. Hier nochmal die Farben des CI: grün, mit warmen gold, gelb, blond und silber und ohne die Bearbeitung, wäre die Aufnahme hier neben dem Text, logischerweise vorherschend in blau. Die Bilder stammen aus dem Jahr 2007 und wurden mit PS CS4 bearbeitet, in CS5 stehen deutliche feinere und gegenüber der CS4 Version verbesserte Werkzeuge zur Farbbehandlung zur Verfügung, deshalb würde man in CS5, eine andere Funktionsauswahl, für ein solches Dropplet wählen.Ausserdem gilt generell, Farbempfinden sind äusserst Subjektiv und die Möglichkeiten, Farbgebungen zu verbalisieren, sind im Vergleich zu den realen Möglichkeiten extrem dünn. Wenn also hier steht Blautöne in Grüntöne verwandeln, kann das auch z.B. bedeuten: “Blauwerte in den Lichtern, neutraler, in den Mitten grünlicher und in den Tiefen mit viel Dynamik und wenig Sättigung steuern.” Die Beschreibungen geben grob die Richtung an, wie man vorhgehen kann und sind als Denkanstoß für eigene Experimente zu verstehen.
Falls doch jemand “Blau” entdeckt: Aus dem E-Mail Verkehr, den ich mit der Grafikerin hatte, kann ich entnehmen, dass es 2007 scheinbar auch noch eine Diskussion war, das so ein Himmel natürlich unrealistisch ist, was dazu führte, dass man einen Kompromis gegangen ist, deshalb fällt die “Welt ohne Blau”, nicht so “ohne Blau” aus, wie ich das ursprümglich vor hatte. Mittlerweilen haben sich aber die meistens ADs daran gewöhnt, Fotos nicht mehr als “Abbild des Realen”, was in der Werbung ja schon immer grotesk war, sondern als das zu betrachten, was sie in diesem Kontext sind, Illustrationen. Bei einem Illustrator hätte sicher Niemand, auch nur einen Gedanken verschwendet, wenn er für die zeichnerische Umsetzung der Aufgabe, einfach die vorgegebene Farbpalette benutzt hätte, was ja vor den Expressionisten auch noch anders gewesen wäre.
Eine Sache, war sofort klar, es ist wirklich eine Brauerei mit angeschlossener Stadt, dabei hab ich das immer als Witz verstanden und da die Kampagne seit 5 Jahren läuft, kann hier nachgereicht werden, der Bürgermeister sollte Recht behalten, mit seiner Einschätzung zur Jugend und zu seinem neuen Produkt.
Die Kampagne wurde ein Erfolg, das CI der Fotos, hat sich als “Premium Nr.1 Optik”, in den Köpfen der Menschen im Streubereich durchgesetzt und die Jugendlichen aus der Umgebung, haben genau so funktioniert, wie es der Bürgermeister prognostiziert hat. Die Spalter Brauererei hat den Landkreis mit Premium Nr.1 geflaggt, ob als Fahne, oder als Bandenwerbung für Kirchweihen und Bierzelte, wie mit diese Bildstreifen, die original 2 meter breit sind.
FHM-Need for Speed Kalender-2011: CI Vorgaben durch internationale Markenwächter.
Bei den Bilder für den FHM-Need for Speed Kalender-2011, kamen die strengen CI Vorgaben direkt von Electronic Arts (EA) aus den USA. Die Tonality und Farbgebung, wird vom Spiel vorgegeben und die Bilder müssen sich dem Markendiktat unterordnen, EA sind Amis, da passt in der Regel sogar die Unterhose des CEO zum CI. Dementsprechend exakt definiert war das Briefing, ein großer Teil davon, beschäftigten sich mehr oder weniger damit, wie nackt zu nackt und wie wäschig zu wäschig oder nicht genug wäschig ist. Zudem wollte aber auch FHM sich in irgendeiner Form wiederfinden, das war einmal durch den Einsatz der Models gegeben, andererseits sollte auch eine “FHM – like ” Fotografie, dem Rechnung tragen. Kommt erschwerend hinzu, dass in diesem Fall Jeder, und das heißt hier tatsächlich Jeder, zwischen 17 und 28, bereits eingehend mit dem CI vertraut ist und das will hinterher, von Jedem erkannt werden.
Um nicht den Umfang zu sprengen, Briefing nur in wesentliche Auszüge aus dem E-Mail Verkehr während der Konzeptionsphase, soweit es hier im Kontext steht.
Von EA: ….Outfits: Cop: Anbei das Logo der „Seacrest County Police”. Gibt es die Möglichkeit das Logo entweder auf das Outfit zu sticken oder nachträglich digital anzubringen? Etwaige andere Police-Badges auf den Outfits müssten dann vorher entfernt werden. Racer: wie auch für das Cop-Girl gilt hier: keine Unterwäsche oder Bikinis, sondern sexy und nicht billiges Outfit. Bitte auch nichts mit karierten Flaggen, da wir es hier nicht mit einer Rennsimulation zu tun haben.
Motive: Grundsätzlich haben wir hier strenge Guidelines unserer amerikanischen Marketing-Kollegen zu beachten, die über die Marke Need for Speed wachen. Die Bilder sollen natürlich sexy sein, dürfen grundsätzlich aber nie billig rüberkommen.
Dont’s: Räkeln auf der Motorhaube, Unterwäsche, Bikini, eindeutig/zweideutige Posen
In Need for Speed Hot Pursuit dreht sich alles um extrem schnelle Verfolgungsjagden zwischen Cops und Racern in den heißesten Autos. Diese Challenge zwischen den beiden Protagonistinnen sollte auch in der Bildkomposition jederzeit rüberkommen. Einen guten Überblick über das Spiel und die Sprache gibt folgender Trailer:http://www.youtube.com/electronicartsde#p/search/0/iO4w5X02ITg.
Posen, die wir uns gut vorstellen können: Fahrzeugkontrolle, „softe “ Verhaftung, Verfolgungsjagd mit Wind im Haar, Cop-Girl schminkt sich im Autospiegel…
Visualisierung der CI-Farbstimmung als "mood"-Bild.
Konzept:
Natürlich ist eine Frau hintern Steuern, genau das was sich Jungs gerne an die Wand hängen (wenn schon im Auto dann vieleicht horizontal, auf der Rückbank) . Wäre aber leider eindeutig, eindeutig. Evtl. noch auf dem Bike. Es wird einigermasen brutal, da 12-20 gute Motive zu machen, die man sich als Kalender vorstellen möchte….
… es wirkt schon im Ansatz verkrampft, wenn man auf Interaktion mit den Autos geht. Wie sollte man auch verkaufen, das die Mädchen halb nackt Rennwägen auftanken, da machst du Dich nur lächerlich. Zielflagge und Rennatmo ist hier natürlich genauso schwachsinnig. Man muß die ja nicht billig auf der Motorhaube räkeln, aber ich glaub wenn wir versuchen würden, hier Fahrzeugkontrolle oder ähnliche Handlungen reinzubringen landen wir bei TÜV-Rheinland Kalender oder gehen total ein. Meiner Ansicht nach, fahren wir am besten, wenn wir diese Nacht & Blaulicht Optik, z.B. mit den Gegenlicht Kreisen einbauen und so eine Art Nightlife Erlebniswelt transportieren, mit einem Hauch von gefährlichem Lifestyle. Dazu gehört natürlich die einfache Schminkszene im Rückspiegel, evtl. das doppel mit der Verhaftung, aber eben auch einfach gut geposte Sachen. Aber da kann die dann halt super aussehen und eine Super Figur haben, hinterm Steuer, wird sie die nicht haben. Vom Gefühl her, ein ” Nachtdreh für Cobra 11″, mit leichte Comic Touch, wie bei Batman. Da würden auch die Polizei Batches von denen Super dazu passen. Diese Blau-Roten Bullenlichter und das etwas Twigh-lightige daran, hat ja durchaus Erotik und es kann praktisch nicht billig werden, …..
EA sagt dazu: “..genau so!” …na denn,… kommt hier die Motivauswahl:
Hier ist es, das Beispiel, wo buchstäblich Alles hinterher am Computer gemacht wird. Das liegt hier zum Einen an ganz banalen Sachzwängen: 1. Ein Blaulicht, müsste man in eine Blitzaufnahme nachträglich einbelichten, bei Modelaufnahmen natürlich Blödsinn, also montieren. 2. Die Nachtatmosphäre kann real fotografiert werden, wäre aber viel mehr Aufwand als das in der Nachbehandlung zu tun. 3. Die Autos müssen die Aufkleber aus dem Spiel haben, also montiert werden, da sie real nicht existieren. Selbiges gilt für die Polizei Buttons auf den Mützen der Mädchen. Zum Anderen ist CI gebend ein Spiel also ein Comic, daher ja bewußt ein Comic Touch gewünscht, der auf jeden Fall durch die Bildbearbeitung zugefügt werden muss.
Technik: Hell und dunkel, werden über den Schwellenwert getrennt, dazu kopiert man sich einen Kanal, der die gewünschte Trennung am ehsten enthält und wendet “Schwellenwert” auf diesem Kanal an. Den getrennten Kanal als Auswahl laden und die Auswahl weichzeichnen, so das die “leicht fleckige” Nacht-Beleuchtungs Optik entsteht. Die dunklen Teile, also “Nacht-Schatten” ins “kalte” ziehen, die hellen also Nacht-Lichter ins “warme”. Im Nacht-Schatten Bereich, die Sättigung soweit reduzieren, das es “gut” aussieht. Wenn man das richtig gemacht hat, sollte es jetzt notwendig sein, die Lichter mit den Gradationskurven oder ähnlichem kräftig anzuheben. Die Lichter des Autos, werden über Ebenen Stile zum Leuchten gebracht, dazu Kreise in beliebiger Farbe auf eine seperate Ebene über die Scheinwerfer zeichnen, das leuchten, kommt durch den richtigen Ebenenstil. Die Spots wurden mitfotografiert. Um noch dicker aufzutragen., Filter > Renderfilter > Blendenfleken, um die Blaulichter des Ploizeiwagens setzen. Um die Bearbeitung hinzubekommen, muss beim fotografieren, darauf geachtet werden, das der Hintergrund der dunkelste Teil des Bildes ist. Wir haben die Bilder tatsächlich in einer weißen Hohlkehle fotografiert, das kann man machen, solage der schwarze Teil des Wagens, in den Aufnahmen heller ist, als der Hintergrund. Da das einzige Auflicht in den Szenen, das auf die Models ist, ist einzig der Abstand der Models von der weißen Hohlkehle relevant für die Helligkeit des Hintergrunds. Da meistens die Autos zwischen Models und Hintergrund stehen und das Licht bekanntlich im Quadrat zur Entfernung abnimmt, war eigentlich immer ein so großer Abstand zur Hohlkehle, das es kein Problem war, sie einfach weiß zu lassen. (wieder nach dem Prinzip, mit so wenig Aufwand wie möglich ans Ziel zu kommen. Man kann sie mit mehr Aufwand natürlich auch dunkel streichen. Hinterher aber wieder weiß, gell. ). Die Auswahl wird natürlich farbkorigiert an den Kunden abgegeben, denn aus den Raw-Daten, kann er hier keinen Eindruck gewinnen. Alle Zusätzlichen Gags, wie Blaulichter, ect. werden aber nur in die vom Kunden ausgesuchte Endauswahl eingebaut, klar oder?
Wer wissen will, für welche Bilder sich EA letztendlich entschieden hat, kann hier alle Kalenderbilder sehen. Hier gibts einen Eindruck von der Produktion, wie das Studio bei den Aufnahmen aussah. Das komplette Material, Kalender, FHM Editorial, 2nd Choice und verschiedene Trailer Versionen gibt’s auf meiner Fotografen Seite, unter N4S.
Tips! Erste wichtige Grundregel ist: Härter machen kann man Bilder immer, sogar verlustfrei, doch weicher machen, kann man sie nie, Dinge die nicht gezeichnet sind, sind weg, unwiederbringlich. Wer mit Kanalmixer arbeitet, muß zudem bedenken, das er die Kanäle nicht so mischt, das auf einem Farbkanal eine Deckung von über 100% zustande kommt. Früher in einer Druckerei hätte man gesagt, sonst steht die Farbe auf dem Papier. Der Effekt ist hier ähnlich, man erzeugt auf die Art, ganz fürchterliche Abrisse in den Verläufen. Ist das Endprodukt gedruckt, kann ich nur raten, die Bilder vor dem Kanal-mischen in CMYK umzuwandeln und diese zu mischen. Anschliessend wieder zurück in RGB, damit ist sichergestellt, dass die gemischten Farben, in irgendeiner Weise auch in CMYK darstellbar sind, denn das RGB Farbmodel, kann 1000 mal soviele Farben darstellen, wie das CMYK Model, d.h. die Chancen stehen ziemlich gut, genauer gesagt 1000/1, dass man beim Mischen von Kanälen in RGB, in Bereichen rummischt, die schlicht nicht druckbar sind. Der Kanalmischer ist kein einfaches aber ein mächtiges Bearbeitungstool. Setzt aber vorraus, das man die Farbmodelle(additiv und substraktiv) beherscht. Einsatzgebiet reicht vom elimieren einer Farbe bis zum eliminieren aller Farben, bis auf einer. Reines Schwarz/Weiss auch coloriert, lässt sich mit Bild > Korrekturen > Schwarzweiss aber leichter herstellen. Kanalmischer gibt es auch in After Effects, zur Bearbeitung von Videos, allerdings gibt es dort zum eliminieren einzelner Farben auch noch andere, einfacher zu handhabende Werkzeuge.
Wer iMovie zum schneiden einer Slideshow verwendet, sollte zum rendern auf jedenfall Quicktime verwenden, das Rendering der Mediathek ist gnadenlos totkomprimiert und so abartig schlecht, daß selbst die Eignung, zur Darstellung auf modernen Smartphone Displays, in Frage gestellt werden muss.
Bei den Beispielen, war ich zwar der Fotograf, aber zur professionellen Umsetzung solcher Jobs bedarf es natürlich auch noch anderer kreativer Mitarbeiter. Daher, Credits:
Im Gegensatz zu den Dancing Pornstars, die zwar als Einzelbilder aufgenommen wurden, nicht aber notwendigerweise chronologisch sind, werden bein Zeitraffer in fest definierten Zeitabschnitten, Einzelbilder für einen Film aufgezeichnet. Bei einem Zeitraffer, wird alles extrem langsam aufgenommen und mit normaler Geschwindigkeit abgespielt, während Zeitlupe sehr schnell aufnimmt, was mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wird. Zeitraffer können Veränderungen im Film sichtbar machen, die so langsam vorsich gehen, das man sie mit dem Auge normalerweise nicht als Veränderung warnehmen kann, schon der Minutenzeiger einer Uhr, oder der Klassiker, das Aufblühen einer Blume, ist mit dem blosen Auge nicht mehr in Bewegung warnehmbar, im Zeitraffer schon.
Der Film wurde mit 1 Bild/min aufgezeichnet, d.h. eine sekunde im Film sind 25 min in der Realität. Also vergeht ein Tag in 57,6 sekunden. Die 190sekunden, die der Film lang sind also ungefähr 3,3 Tage.
Extreme Kamerafahrten mit Zeitraffer und Motion Tracker.
Neben langsam sich verändernden Prozessen, können Zeitraffer aber auch noch etwas Anderes, durch das Einzelbild Aufnahmeverfahren, ist es mit Zeitraffertechnik möglich, irrwitzige Kamerafarten ohne physikalische Limits zu realisieren, wie durch Wände und Gegenstände, oder mit atemberaubender Geschwindigkeit, durch enge Räume. Um diese Fahrten, nicht vollkommen verzittert und verwackelt in den Film zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder, man fertigt vorher einen Plan der Bewegung und definiert genau, die Aufnahmepositionen und Winkel, was in Perfektion auf ein Motion Control System hinausläuft, oder wer zufällig gerade kein Motion Control System zur Hand hat, kann die Bewegung anschliessend in AfterEffects mit einem Motion Tracker stabisilieren. Der Motiontracker verwendet zwei Referenzpunkte, anhand derer er errechnet, ob sich ein Objekt dreht oder bewegt. Das Screenshot Video hier zeigt den AffterEffects Motiontracker bei der Arbeit, der Rahmen im Bild zeigt das ganze Bild.
Im Bild ist eine Kamerafahrt aus dem Video, die mit einem Motion Tracker ausgerichtet wurde. Lässt man das Video laufen, oder besser mit dem kleinen Punkt in der Fortschrittsleiste, das Video hin und herfahren, dann sieht man wie der Tracker das Bild verschiebt oder dreht, aber den Bildausschnitt annähernd stabil hält (komplett ist unmöglich, da ja der Zoom bewahrt werden soll). Wie das mit dem MotionTracker genau gemacht wird steht hier: AfterEffects Hilfe Dokunmente Motion Tracker
Es ist kurz nach 10 Uhr morgens und das Thermometer vor dem Westfenster meines Studios in Mailand zeigt bereits 30 grad, während sich im Flur, im Treppenhaus und im Hof gutausehende junge Frauen einfinden, um auf die 180 sekunden zu warten, in dene sie irgendwann an diesem Tag, einzeln durch die stählerne Studiotür kommen und mit schönen, langen Beinen an den Tisch treten, wo sie Ihr Buch, an den Kunde übergeben, der vielwissend lächelt und sie von oben bis unten mustert, der AD stellt ein paar Fragen, von denen er sich verspricht etwas über das Mädchen in Erfahrung zu bringen, was ihm helfen soll, die richtige Wahl zu treffen. Sie bantwortet alle Fragen und zeigt ihre perfekten, weissen Zähne beim lachen. Ich sitze nicht am Tisch, weil ich jetzt gleich eine Aufnahme von dem Mädchen machen werde, Ich schau mir auch kein Buch an, sondern dem Mädchen zu, wie sie ihr Haar hin und herwirft, währen sie lachend die Fragen beantwortet, die sie gestellt bekommt. Steven, mein Assistent, geleitet wie immer charmant und zurückhaltend die überdurchnittlich attraktive junge Frau, mit dem perfekten Po und perfekten Oberweite, zur Modelgarderobe. Die Hübsche, die in Mailand zwischen 15 und 30 Castings am Tag durchzieht, braucht nicht einmal 1 Minute, bis sie in Unterwäsche, mit samtig glänzender Haut und makeloser Figur vor die Tüt tritt. Ich nehm wortlos meine Kamera auf, was für sie das Zeichen ist, sich hinzustellen, warte bis sie den Kopf hebt, um mir durch eine kurzen Blick zu signalisiert, ein ordentliches Bild zu machen und mach genau eine einzige Aufnahme, wobei ich noch bevor das Kontrolldispay auf der Kamerarückwand das Bild anzeigt, an dem ich nur kurz überprüfe das es da ist, ob ich sie für den Job nehmen würde oder nicht. Ich bedanke mich bei Ihr, das sie sich die Zeit genommen hat, bei uns vorbei zu kommen, sie bedankt sich das sie eingeladen war und verschwindet in der Garderobe. Eine Minute später kommt sie angezogen und gepflegt wieder heraus, wir quatschen 3 Sätze, bevor sie erneut an den Tisch tritt, ihr Buch wieder bekommt und lächelnd noch ein paar Fragen des AD beantwortet. Sie bedankt sich beim Kunden und beim AD und dann verschwindet ihre perfekte Figur, durch die Studiotür, wo im selben Moment eine gutaussehende junge Frau durch die Tür kommt und mit schönen, langen Beinen an den Tisch tritt, wo sie Ihr Buch…….usw. usw. Das Casting.
Die Auswahl:
Um sich für ein Model zu entscheiden, braucht es etwas Phantasie und Vorstellungskraft, sich das Model im Sujet der Aufnahme vorzustellen. Das musste an diesem Tag auch unser Kunde erfahren, der als nach 200 hübschen jungen Mädchen, endlich keine mehr vor der Tür wartete, mit hochgeschlagenen Hemdsärmeln und gelockerter Krawatte auf den Berg Setcards vor sich starrte, wo er auf ungefähr 70 von ihnen handschriftlich notiert hatte: “Schöne Beine, gute Figur, schöne Brust” und der AD und ich, ihn darauf Aufmerksam gemacht hatten, dass die von Ihm notierten Eigenschaften genaugenommen auf alle 200 zutreffen, die wir heute gesehen haben, denn da es sich um ein Wäschecasting handelte, wären das in etwas die Vorraussetzungen gewesen, am Casting teilzunehmen.
Sieht man sich den Casting-bogen im Überblick an, wird relativ schnell klar, wer sich in Unterwäsche bewegen kann und wer nicht. Es gibt einfach Models, die stellen sich da hin und stehen perfekt, auch ohne lange Erklärungen. Z.B. Nr.19, Lori(haben wir fotografiert, ist aber hier unten nicht in den Beispielen dabei), ist relativ klein, aber steht perfekt, weil sie genau so frech und süss ist, wie sie da steht und mit dem richtigen Styling und Make up sieht sie einfach atemberaubend süss aus und andere, gleich daneben z.B. nr.20, wird auch nach 500 Versuchen und tausend Erklärungen, nicht so dastehen, das man ihr abnimmt, das sie sich wohlfühlt, in dem was sie da trägt.
Eine Grobauswahl kann man glatt durch überfliegen des Bogens vornehmen: 1. Reihe 3,7,12 alle anderen vielen Dank. 2. Reihe: 15, 19,21,23,24, Reihe 3: wird besser 30,31,32,33,34,35 38,39,40 Reihe 4: Alle bis auf 47,50 54 und 56 und unterste Reihe Alle bis auf 70. Mit der Erfahrung aus hunderten von Wäscheshootings, formuliere ich das mal so, das Problem bei so einem Shooting ist, am Aufnahmetag, hupfen 15 Leute rum, der Kunde, der für den Tag über den Daumen 25.000.- € auf den Tisch blättert, nöhlt permanent dazwischen, das er hier sein Bündchen nicht sieht und da der Aufdruck verdeckt ist, wenn du Glück hast, oder es um wichtige Sachen, wie Kampagnen geht, kommen die Kunden gleich zu mehreren zum Shooting, weil dann jeder was weiß, was es noch zu beachten gibt und da liegt für dich der Fokus. Wenn dann das Model nicht in der Lage ist, einfach so, ohne ausfühliches Briefing, in Wäsche vor einer Tür zu stehen, das es nach was aussieht, wird das ein Tag, den du im Leben nie wieder vergessen wirst, der Tag an dem dir klar wird, wo in diesem Job der Himmel aufhöhrt und die Hölle anfängt. Deshalb wird das so, ohne jede Ansage, mit einem Schuß entschieden.
Nun, wir haben unserem Kunden letzlich geholfen sich zu entscheiden und fotografierten Sarah, Andrea, Bond, Moran, Lucy, Magda und Nayanna, mit folgenden Ergebnisen. Du kannst deine Phantasie und Vorstellungskraft testen, indem du versuchst, die Mädchen, auf den Photos, ihren Nummern beim Casting zuzuordnen ohne die Untrerschrift zu lesen. Der Casting-Kontaktbogen öffnet bei Klick für eine genauere Ansicht, in einem neuen Fenster. Und bevor ichs vergess, die Mieze nr.63 läuft ausser Konkurrenz.
(Sarah ist einfach nr.59, Andrea nr.49, Bond ist nich ganz so einfach nr.7, Wer Moran findet ist sowas wie der Ober-checker, fast unmöglich! Moran ist nr.30, Lucy ist nr.48, Magda kann man direkt am Posing erkennen,auch ohne Gesicht, nr.24 und Nayana nr.31)
Da unsere Headerbilder scheinbar die Aufmerksamkeit von Einigen erregt haben, können wir ihnen auch einen Post einräumen. In der Tat ist das Panorama View Project aus der Notwendigkeit, Headerbilder im Format 3000 x 322 px zu brauchen, entstanden, da die Möglichkeiten auf bestehendes Bildmatrial zurückzugreifen, das sich sinnvoll auf dieses Format beschneiden lässt, geschweige denn in diesem Format vorliegt, gegen Null gingen. Zudem wollten wir Headerbilder, die auch einen inhaltlichen Sinn ergeben und nicht durch den Beschnitt zu einer mehr oder weniger dekorativen Abstraktion von Irgendwas verkommen. Mit den Panorama Views, haben wir nicht nur die Möglichkeit auf diesem Format zu sinnvolle photografische Kompositionen zu erstellen, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, den Platz kreativ und aufmersamkeitsstark zu nutzen. Das Feedback auf die Bilder scheint zu bestätigen, das es funktioniert.
180 Grad
a la plage
Wiesengrund
Ernte Dank Panorama
How To: Die Views in Photoshop mit Photomerge erzeugen. Unter Datei > Automatisierung > Photomerge kann der Dialog zur Erstellung aufgerufen werden. Darin wird der Bilderstapel definiert, der verechnet werden soll und Parmeter für die Berechnung der Perspektive definiert. Die Möglichkeiten sind anhand von Ikons berschrieben und ohnehin überschaubar.
How To: Stapel für die Berechnung fotografieren. Schwieriger ist es tatsächlich einen Stapel Bilder zu fotografieren, der die gewünschten Ergebnisse liefert, bzw. überhaupt ein Ergebnis liefert. Man muss bei der Drehung darauf achten, dass der jeweils linke Bildrand des nächsten Bildes, am rechten Bildrand des vorherigen Bildes eindeutige Teile hat, die übereinstimmen, andernfalls bricht das Photomerge ergebnislos ab. In diesem Fall hilft dann nur erneutes fotografieren, mit veränderten Drehwickeln. Ich empfehle die Methode die ich angewendet habe. Try & Error. Eventuel kann es Hilfreich sein, den Erfahrungsbericht unten zu lesen, bevor man mit dem “Try” beginnt.
360 Grad
asymetrisch 1
Normandie
Addit Media, Leeres Büro
symetrie 1
symetrie 2
Die Views sind dekorativ, effektvoll und sehr Illustrativ, aber im Sinne von “Information zur direkten Vermittlung eine Raumsituation”, wie sie im Kontext von Präsentationsmaterial für Architekten wünschenswert wäre, muß man sie eher als netter Gag, neben den normalen Architekturaufnahemen betrachten. Es mag ein gewisser Gewöhnungsprozeß durchlaufen werden, bis ein menschliches Gehirn die 360Grad Abwicklung einfach auflösen kann. 180 Grad sind gerade noch so erfassbar, aber selbst Leute, die täglich an den abgebildeten Locations vorbei kommen, erkennen sie auf den 360Grad Views nicht oder erst nach längerer Betrachtung und sind auch nicht auf Anhieb in der Lage zu beurteilen von wo die Aufnahme gemacht wurde. Für die Visualisierung der Aufnahmen auf Location, gilt dies natürlich ebenso umgekehrt. Gerade bei den 360Grad Views sollte man damit Rechnen, eine Location mehrmals aufzusuchen, bis die vom Computer berechnete Ansicht und die virtuellen Abwicklung des Raums, wie man sie bei der Aufnahme im Kopf hatte, das Gleiche zeigen. Ein bisschen einfacher ist es bei symetrischen Kompositionen, weil man sich da leichter analytische Brücken bauen kann
Visualisierungs Beispiel1: “symetrie 1″ und “symetrie 2″. Die beiden Tunnelbögel links und recht liegen sich gegenüber. D.h. steht man mit dem Gesicht zum rechten Tunnel liegt der linke Tunnel direkt hinter einem in engegengesetzter Richtung. Das kann man analytisch durchaus so erfassen aber wer das beim Betrachten der Bilder, direkt so wahrzunehmen vermag lügt entweder oder leidet an einer Inselbegabung für räumliches Vorstellungsvermögen.
Visualisierungs Beispiel 2: Wiederum “symetrie 1″ und “symetrie 2″. Stellt man sich so hin, das die Symetrieachse der Bilder genau mittig vor einem liegt, dann liegen die kleinen Treppen jeweils am rechten Bildrand nochmal, genau wo?
Visualisierungs Beispiel 3: Jetzt mal zum Vergleich “asymetisch 1″. Du stehst so, dass du geradeaus, direkt durch den Bogen leicht links von der Bildmitte schaust. Jetzt hab ich leider einen Moment nicht aufgepasst und weiß nicht wo mein Hund abgeblieben ist. Weißt du’s? Links neben dir, rechts neben dir, links hinter dir, rechts hinter dir oder direkt hinter dir? (Klick das Bild an, für die Originalgrösse und anschliessen nocheinmal mit der Lupe auf das Popup für eine komplette vollformat Ansicht).
270 Grad
Fat Bow 1
Fat Bow 2
Beide Aufnamen wurden an den gegenüberliegenden Brückenköpfen, aber mit dem gleichen Abstand zur Brücke aufgenommen, Bei Fat Bow 2 wurden die Einzelaufnahmen nicht wie bei Fat Bow 1 als Querformate aufgenommen und quer aneinander gesetzt, sondern die Einzelbilder im Hochformat fotografiert und dann Quer aneinander gesetzt. Warum sollte ich sowas tun? Ich wollte den “fetten” Eindruck der steile Perspektive in Fat Bow 1, für die Nachtaufnahme noch einmal steigern. Um zusätzlich Dramatik in die Szene zu bekommen mußte die Perspektive im Vergleich zur Tagaufnahme noch extremer übersteigert werden und durch die Wahl des Hochformats für die Einzelbilder, konnte ich die kürzeste Brennweite, die ich hatte, nocheinmal um 1/3 ihres ursprünglichen Wertes verkürzen. Da für die Berechnung der Normalbrennweite, bei der rotierenden Aufnahmetechnik, nicht die Breite des Einzelbildes, sondern die Breite der kompletten Rotation relevant ist und bekanntermasen immer gleich 360grad beträgt, bewirkt allein die größere Höhe des Aufnahmeformats, eine Verkürzung der Brennweite. Da bei einem 2/3 Aufnahmeformat, zwischen Quer und Hochformat, die Höhe um 1/3 vergrössert wurde, läuft das auf eine Verkürzung der Brennweite um 1/3 hinaus. Um Format und Rotation so zu konzipieren, das genau 2 Fotos nebeneinander wiederum das Formatkriterium des Headerbildes erfüllen, wurden beide Aufnahmen am Ende in der Breite beschnitten, wodurch von den 360grad nur etwa 270grad übrig bleiben. Verwendung im Header erfolgt dann einfach paarweise, was wahrscheinlich auf Kontraste hinauslaufen wird, Hell & Dunkel, Kalt & Warm, Tag & Nacht etc. ….
Erfahrungsbericht: Für die Nachtaufnahme von Fat Bow 2 hab ich bestimmt 10 Versuche gebraucht, denn je steiler die Perspektive wird, umso schwieriger wird es den Merge zu berechnen und die Anschlüsse zu erkennen. Ich stand bei der Aufnahme keine 3 Meter vor dem Brückenbogen, das heißt die Brücke lief extrem steil auf mich zu und der Moment zwischen “Brücke ganz weit weg” und “Brücke direkt vor mir” findet innerhalb einer Drehung um höchstens 10 Grad statt, dabei verändert sich die Perspektive des Bogens schon bei minimalen Drehungen derart stark, das es mir eigentich schon eher ein Rätsel ist, das die Software den Bogen überhaupt noch zusammensetzen konnte und genau dieser erste Bogen, war auch bei allen Fehlversuchen das Stück das er nicht zusammensetzen konnte. Das Ergebnis ist auch interessannt, dadurch das der Bogen keinen Anschluss hat, ist es natürlich der Bildrand. Daher wird der rechten Teil der Brücke an den linken Rand und den linken Teil der Brücke an den rechten Rand definiert, das Bild wird dann in der Mitte mit dem Teil verbunden den man im Rücken hat, wenn man auf die Brücke schaut, auch das ist selbstverständlich ein absolut korrekter 360Grad Roundshot, wenn auch nicht unbedingt der, den ich mir Vorgestellt hatte. Die Lösung waren zwei weitere Zwischenbilder an dieser Stelle, was die Perspektivenänderung soweit abgemildert und klarer definiert hat, das dann der Bogen zusammenzusetzen war. Im Gensatz zu den 360Grad Produkt Rotationen, bei der konsequent die gleichen Winkel zwischen den Aufnahmen sein müssen ist es hier besser man verändert die Rotationswinkel, während der Drehung dahingehen, dass man die Drehwinkel verkleinert, wenn das Motiv näher kommt, also die Perspektive steiler wird.
(Beispiel 2 Richtig. Direkt hinter ihrem Rücken… Das klappt ja schon ganz gut. Beispiel 3 Richtig: Ich geb zu es war ein bisschen fies weil der Hund 3 Mal im Bild ist. Trotzdem richtig, der Hund bewegt sich von direkt hinter ihnen nach links hinter Ihnen. Aber man merkt doch, das die Analyse der räumlichen Situation ohne Symetrie deutlich schieriger wird, weil die Modele die wir im Kopf haben um die Situation zu analysieren z.B. Uhr nicht so leicht auf das Bild zu übertragen sind, wie bei einem symetrischen Aufbau.)
Bei dieser 360-Grad Ansicht, bildet der Standpunkt den Mittelpunkt und das Motiv wandert einmal rund um den Standpunkt.
Praktisch dreht man sich einmal um die eigene Achse, macht dabei eine Reihe von Aufnahme und erhält als Ergebnis die 360Grad-Ansicht, um die es hier nicht geht!
Ich meine die 360-Grad Ansicht, bei der das Motiv den Mittelpunkt bildet und der Standpunkte einmal rund ums Motiv wandert.
Wie angekündigt, ein Beispiel bei dem Flash nur mit viel Schmerzen zu ersetzen sein wird. Für den View würden wir eigentlich Actionskript und Flash verwenden, denn die saubersten, performantesten und stärksten Umsetzungen, so unterschiedlich sie sein mögen, haben eines gemeinsam, sie verwenden eine .flv Datei, die in einem eigens dafür programierten Flash-Player angezeigt wird, wobei die weiteren FLV-Filme, wie bei einer Videojukebox, bei Bedarf nachladen, ohne das der Seiteninhalt upgedatet werden muss, aber das ist nunmal leider Flash. Um ganz ehrlich zu sein, haben wir seit über 1 Jahr, auch eine Jquery Variante im Einsatz, da diese Version gleichzeitig auf Tablet-PCs, sozusagen als One-View-Fits-All-Komponente läuft und wir uns langsam von der Königslösung verabschieden müssen. Qualitativ ist sie dem Flash-Viewers beinahe ebenbürtig, leider wesentlich umständlicher zu programmieren, da ein relativ umfangreiches Jquery Skript notwendig ist, um das Eventhandling zu bewerkstelligen. Ausserdem ist auch das Jquery nicht unbedingt Problemlos auf allen Tablet-PCs lauffähig(sicher aber auf iPad), da Javascript natürlich Browserabhängig ist. Dafür kann man es sehr einfach anpassen und man kann optisch vollkommen frei zu Werke gehen und ist nicht an irgendein vorgefertigtes Standart-Videoplayerlayout gebunden ist.
100% Tablet-PC save, aber dafür gestallterisch unterirdisch Quick & Dirty wäre es, den View als Video zu erstellen, der mit auto-repeat in einem HTML5 Video-Tag abgespielt wird. Die Fortschritsanzeige der Komponente, wird dann mit der Maus, zum drehen des Objekts verschoben oder durch play laufen gelassen, hier beginnt auch schon die leichte Brutalität der Methode, denn um das Objekt rückwärts stand-alone laufen zu lassen, bräuchte man eine play-rückwärts Funktion, die bekanntlich nicht zu den Eigenschaften von Standart-Video Komponenten gehört, dafür sind andere Eigenschaft standart, deren Sinn in diesem Kontext komplett entleert wird, wie Lautstärkenregler. Da es bei uns im Hause niemand übers Herz bringen würde, Kunden mit einer derart miesen Medienperformance auf lowlevel im Web hängen zu lassen und Benutzerfreundlichkeit auch darin besteht, nur Funktionen anzuzeigen die auch benutzbar sind, verwenden wir ausschlisslich die Jquery Version und versehen das Skript, zur Vermeidung von Laufzeitfehlern, durch unterschiedliche JS Interpretation, mit einer Browserweiche. Ausnahmen bilden die Low cost Produkte, wie z.B. Landingpages, dies können auf Wunsch mit HTML5 Player und sogar noch lower, mit youTube Player aufgerufen werden.
Ebenso indiskutabel, sind Produktdarstellungen für Webshops ohne 360Grad-Ansichten, da man ein Produkt, wenigsten von allen Seiten betrachten können muss, wenn schon sonst kein Look & Feel des Produkts möglich ist, ausser es handelt sich um ein derart prominentes Produkt, das davon auszugehen ist, das diese allgemein bekannt sind, oder die Produktoptik ist irrelevant, weil ohnehin nur die Verpackung zu sehen wäre, wie z.B. Reiniger, Lacke oder Möbelpolitur ect. . Daher ist es kein Zufall das wir das “Unechte Flashersatzprodukt”, als Magentoshop Modul (Community Version), zur Produktpräsentation eines Internet Optikers entwickelt haben. Da es keine WP Version geben wird und ich keine Zeit hatte die Komponente wegen dieses einen Eintrags für WP anzupassen, kann die Original Demoversion des Moduls auf den Produktseitendemos des Shop nebenbei in einem neuen Fenster geöffnet werden.
Bei den Aufnahmen, wird dabei natürlich nicht, wie oben geschrieben, ums Objekt gewandert, sondern der Standpunkt beibehalten und das Produkt einmal um die eigene Achse gedreht, was auf das Gleiche hinausläuft. Ziel ist es, ein Objekt in der Anzeige, mit der Maus um 360-Grad drehen zu können. Zweifellos hat der View die Filmeigenschaft Zeit, aber bei einer Länge von 16 Bildern, was eine Filmlänge 0,6 sekunden ergibt, auch eher Fotocharakter. Was gibt es denn zwischen Film und Foto? Einen “Stapel” und das wird auch das Ausgangsmedienformat für die Komponente. Da es sich bei den Betreibern von Webshops, in der Regel nicht um Medienprofis handelt und man generell nicht davon ausgehen kann, das jeder Shopbetreiber von Haus aus, das Kapital zur Verfügung hat, Medienprofis zu beschäftigen, ist es sicherlich ein Vorteil von Stapeln, dass sie sich zum Einen relativ einfach, von Jedermann, sowohl mit einer Video, als auch mit einer Foto Kamera herstellen lassen. Zum Anderen können sie in jeder Archivierungs oder Bildbearbeitungs Software, z.B. mit Picasa von Google (gibt’s hier) für 0,- €, verarbeitet und organisiert werden. Betrachtet man die Summe aller Möglichkeiten ist schätzungsweise der “Stapel” von allen Medien am flexibelsten einsetzbar.(mit Ausnahme einer .flv Datei, die wir aber ja nicht mehr verwenden, in der “Zukunft ohne Flash”). Die Bilder können in Picasa stapelweise archiviert werden, was die Contentpflege, für Betreiber und Contentmanager, vom finanziellen und zeitlichen Aufwand äußerst überschaubar hält.
Und so sieht er aus der “Stapel”. Er besteht aus 16 Aufnahmen, zwischen denen eine Drehung von 22,5 Grad liegt. Werden die Bilder zeitversetzt hintereinander angezeigt, wird eine Drehung des Objekts um die eigene Achse sichtbar.
Im Unterschied zur oben gezeigte 360Grad-Panorama Ansicht, die keine Ausdehnung auf der Zeitachse hat, weshalb man zur Herstellung der Ansicht problemlos unterschiedlich große Drehwinkel zwischen die Bildern legen kann, müssen Bei dem Stapel für den Viewer, die Winkel zwischen den Bilder alle gleich groß sein. Unterschiedliche Drehwinkel zwischen den Aufnahmen, würden auf der Zeitachse, bei regelmässiger Filmgeschwindigkeit, in gleichen Zeitintervallen, unterschiedlich große Drehfortschritte des Objekts zeigen und die Bewegung so, im günstigsten Fall leiernd und im schlimmsten Fall unkenntlich werden lassen.
Der Nachteil des Stapels ist ganz eindeutig der Einzelbildcharakter, dabei gilt, je mehr Einzelbilder man verwendet, desto Unbedeutender wird dieser Nachteil. Mit weniger als 12 Bildern, wird das eine sehr fraktale Bewegung. Wir realisieren hier eine 360-Grad Drehung in 16 Bildern, was ich als absolute Untergrenze für eine durchgehende Bewegung definieren würde und das wird bei langsamen Drehungen schon sehr “ruckelig”. Eine für langsame Drehungen beinahe nahtlose Drehung, wird mit 64 Bildern/Drehung gewährleistet, allerding sollte man vorher erroieren, wieviele 360Grad Views man beabsichtigt zu zeigen, um nicht die Serverkapazität oder Bandbreite aus allen Nähten platzen zu lassen. Ich würde generell raten, alle Bilder eines Stapels vorzuladen, wenn nicht so zu verfahren, wie hier im folgenden beschrieben. Will man eine flüssige Navigation des Views gewährleisten, ist es eigentlich unmöglich, die Bilder erst bei Bedarf nachzuladen.
Ein paar Details zur HTML-Datei dem sog. Container, der für die Jquery-Komponente notwendig ist.
Beim ersten Aufruf der Komponente, berechnen wir aus den Vollformaten, zusätzlich je ein Bild im Endformat der Komponent. Dazu muss die Vorraussetzung gegeben sein, Bilder direkt auf dem Webserver umzurechnen, was wiederum bedeuted, ImageMagick oder GD-Library muss auf dem Server installiert sein (am besten Beides, was ohnehin Sinn macht, wenn man vorhat diese oder ähnliche Medienkomponenten auf seiner Website, performant laufen zu lassen).
Ebenfalls beim ersten Aufruf, wird der Container als HTML Datei erstellt, welche die fertige HTML-Liste enthält, so wie sie für die Komponente benötigt wird. Für jeden weiteren Aufruf, laden wir dann immer direkt die gespeicherte Container-Datei um Ladezeit zu sparen.
Um die Einzelnenansichten zoombar zu machen, speichern wir den Namen des verkleinerten Bildes als src attribut des Images und den Namen der Original Datei als ID im jeweils übergeordneten Block Element.
In HTML Code ausgedrückt, sieht der Container dann in etwa so aus:
…weitere 14, 22, 30 Ansichten je nachdem, wie fein die Drehung werden soll…
</div> // Ende Container
In unserem Beispiel ist das Bild für die 360Grad Ansicht “images/623/623-001.jpg”. Aus der Id des Elternelements kann man jetzt den Namen des Originals zuordnen, das wir für die Zoomansicht verwenden wollen, mit Pfad “images/623/bundle-001.jpg”. Es gibt natürlich auch viele andere Möglichkeiten, die Zuordnung von berechneter Ansicht zum Vollbild zu speichern, man sollte aber dran denken, sie so zu speichern, das man hinterher mit dem Jquery, möglichst ohne großen Aufwand die Daten zuordnen kann. Weitere Einzelheiten, kann ich mir hier als Beschreibung eigentlich sparen, denn ausnahmsweise und nur weil der Post genau an Weihnachten erscheint, verschenken wir sogar eine Vollversion, ohne jede Laufzeit oder Bildanzahl Beschränkung an unsere Leser, die man sich mit dem folgenden Link herunterladen kann. Daher kann sich jeder, den es interessiert, den genauen Source-code direkt im Original anschaun.
Instalation: zip-Archiv auspacken und Index.html im Browser starten.
Das Skript kann überall eingesetzt werden, aber es ist für die Verwendung in einem Magento shop optimiert.
Öffnen Sie die jquery.imageRotation.js in einem Texteditor. Da magento für alle eigenen Javaskripte sowohl den sonst üblicherweise von jquery verwendeten Namespace $, als auch den Namespace $$ in Beschlag genommen hat, wird hier für das jquery nicht $ sondern $jqx verwendet. Andernfalls würden sich Konflikte mit den Skripten des Shops ergeben. Eigentlich sollte es genügen Jquery in der No-Konflict Variante zu verwenden, aber das haben wir probiert und die Konflikte traten denoch auf. Im Verzeichnis images, haben wir ein paar Beispiel Stapel, aber man kann auch beliebig eigene Stapel erstellen und testen. Dazu muss in der Index.html lediglich das img src-Attribut und im dazu gehörenden DIV die Id ensprechend angepasst werden. Durch Doppelklick, lässt sich die Zoomfunktion aktivieren, dabei wird nicht das verkleinerte Bild gezeigt, wie in der Rotationsansicht, sondern das Original JPG. als Name der Originaldatei wird die Id des umschliessenden DIV vewendet.
Optionen die man aus dem HTML Container zuführen möchte, können direkt im Header der Index.html eigetragen werden. Liste möglicher Optionen($jqx.fn.imageRotation.defaults) am Ende der Datei jquery.imageRotation.js.
Nach der Ansage von Steve Jobs, kurz vor seinem ableben, das es auf einem mobilen Endgerät von Mac, niemals ein Flash geben wird, haben wir postwendend alle unsere Actionskript Entwicklungen eingefroren. Nun haben wir die Gewissheit das dies der richtige Schritt war. Nachdem für die Zukunft klar ist, das immer mehr Anwender auch zu Hause auf Tablets unterwegs sein werden, ist eine Technologie die nicht auf mobilen Endgeräten läuft ganz klar eine Sackgasse. Dementsprechend hat Adobe als Konsequenz daraus angekündigt, Flash nicht mehr weiter zu entwickeln.
Der Streit zwischen Mac und Adobe hat ohnehin in den letzten Jahre teilweise groteske Züge angenommen, waren doch Adobe die Weltherrschaftsphantasien von Herrn Jobs ohnehin nie richtig beizubiegen. Nun hat Steve als letzte irdische Handlung schnell noch klar gemacht, wohin das führt, wenn man versucht mit einem offenen starken Framework ausgerechnet den iMast des iGod anzupinkelt und einen starken Konkurrent auf dem iWeg zur iWorld weggeräumt. In einer iWorld, muss einfach jedem klar sein, das es zwangsläufig zu einer Art Datenanarchie kommen muss, wenn jeder X-beliebige iUser seine iDaten von einem iPC auf ein mobiles iGerät kopieren dürfte, ohne das Mac ein iKassenhäuschen dazwischen aufstellt und abkassiert. Immerhin verwenden ja viele dafür ein iGadget das vom iGod erfunden wurde, damit ist klar das jedes iBit das in diesem iGerät geschaltet wird, primär persönliches Eigentum von Apple ist und da werden natürlich, entsprechend iBit Kopierkosten fällig. Das muss sich im Bewusstsein der iMasse auch so erstmal richtig eingebrannt haben, sonst wir das eben Nichts mit der iWelt. Offiziell sind natürlich die Flash Daten zu groß, das kann so ein kleines iGerät nämlich nicht stemmen, wenn es schon mit einem viel zu großen iOS vollgepfropft ist, bei dem man natürlich problemlos die 80% Objekte hätte weglassen können, die man ohnehin über Jahre von Flash kopiert…, Entschuldigung…, dem Flash nachempfunden hat, nicht bewusst natürlich sondern, wie Gutenberg es formulieren würde, durch Unachtsamkeit und vor allem eben nicht offen, sondern so das man wenn’s denn sein muss, um sich richtig dumm und dämlich zu verdienen, auch jede einzelne Objektmethode gesondert abkassieren kann.
Nun uns könnte es eigentlich egal sein, wenn es nicht tatsächlich Bereiche gäbe, in denen Flash einfach das Maß der Dinge ist, weil alle vorhandenen Alternativen irgendeinen Makel haben und die perfekte, nachteilsfreie Umsetzung eben nur mit Flash machbar ist. Und davon ist ausgerechnet der Bereich Mediendarstellung am empfindlichsten betroffen. Wir werden in unseren nächsten Posts, einige Beispiele dazu zeigen.
Steve Jobs war ja unbestritten einer der genialsten Erfinder der letzen 500 Jahre, wenn nicht der Menschheit überhaupt und Bill Gates, der mit Microsoft ende der 70er als Softwarezulieferer für Mac angefangen hat, hat ja auch nie bestritten, das Steve Jobs, genau genommen, auch der geistige Vater von Windows ist, was ihn vermutlich zu dem Verantwortlichen dafür macht, das heute nicht nur ein paar verrückte Mathematiker, sondern beinahe jeder Mensch einen Computer bedienen kann. Dabei hat er dem gesamten Zeitalter obendrein die innovativsten und besten Produkte beschert. Ich selbst arbeite und programmiere seit 20 Jahren ausschliesslich auf Mac und OSX ist ohne jeden Zweifel das genialste was der PC-Welt als Betriebsystem je offenbart wurde. Aber sicher würde ich mich niemals, auch nur 1 minute irgendwo anstellen, um einer der ersten zu sein der ein iPhone hat, ebenso wenig wie mein Tablet, iTunes aufpoppen lassen wird, um mir zu unterbreiten, dass ich an diesem oder jenem Computer nicht registriert bin. Man sollte bei allem, was die Weltpresse an sicher richtigen Lobhudeleien über den Mann ausgeschüttet hat und welche Dinge er der Menschheit gegeben hat, auch die Dinge nicht unter den Teppich kehren, die er durch seine schier unglaubliche soziale Inkompetenz, der Menschheit genommen hat und Flash wird mit Sicherheit ein bitteres Beispiel dafür sein.
Wir verabschieden uns daher, von Steve Jobs natürlich sowieso, aber auch von Flash, Flex und ActionScript, das wir wegen seiner Komplexität auch oft so richtig verflucht haben, mit einem weinenden und einem lachenden Auge, aber mit der Gewissheit, das in diesem Fall, die Welt durch Steve Jobs postmortem, leider um ein starkes offenes Framework ärmer werden wird. Schade eigentlich.
Es stimmt, im Film Vorspann, steht Anneta Keys, mit 2″n” und einem “t”. Es stimmt auch, das sie Im Web meistens, wie auch auch auf Ihrer “offiziellen” Website, von Pay-Serve mit einem “n” und 2 “t” geschrieben wird und Namen falsch schreiben ist ja immer so eine Sache, aber in diesem Fall…
Bevor uns das noch ein paar Schlaumeier aufs Brot schmieren und um der Wahrheitsfindung dienlich zu sein, lüften wir lieber gleich das Geheimnis. Bevor Anetas Website offiziell bei Payserve war hieß diese noch www.anetakeys.net. Wie kommts? Den Nachnamen “Keys” hat sie sich ohnehin nicht selbst gegeben, sondern ist von irgendwelche schlauen Pornomacher, die festgestellt haben, dass ihr richtiger Name für nicht Tschechen praktisch nicht auszusprechen ist und da ist ja auch durchaus was dran. Die haben bei der Gelegenheit auch gleich das zweite “t” hinein amerikanisiert. Natürlich könnte man den Künstlernamen als Eigennamen gelten lassen und dann wäre Anetta so richtig. Andererseits könnte man auch darauf beharren das Anneta, ganz eindeutig eine Verniedlichung von Anne ist und deshalb heisst es auf brutal eingedeutscht so: Anneta. Allerdings gibt’s in diesem Fall nachweislich auch eine offizielle Version. Nach der amerikanischen 2257 Verordnung gegen Kinderpornografie, die wir selbstverständlich ebenfalls unterstützen, muss jeder der FSK18 Content herstellt, von allen Modelen 2 Aufnahmen nachweisen können, auf denen folgendes zu sehen ist:
Je 1 unterschiedliches Ausweisdokumenten mit Lichtbild.
Eine Tageszeitung vom Aufnahmetag
Das Model.
Im Zweifel kann damit der Nachweis geführt werden, dass das Model zum Zeitpunkt der Aufnahmen das 18 Lebensjahr vollendet hatte. Natürlich haben wir Diese auch von Aneta, daher wissen wir, das der Name genau genommen weder im Film, noch auf Ihrer offiziellen Website richtig ist, denn Aneta schreibt sich in der behördlichen Version, so wie auf Ihrer ersten eigenen offiziellen Homepage, nämlich mit nur einem “n” und einem”t”.
Wir plädieren daher dafür einfach alle 3 Schreibweisen gelten zu lassen.