Nov 242011
 

Stellt man Modefotos her, besteht das Arbeitsergebnis, in der Regel aus Sets. Bei mir waren das in der Regel 200-300 Einzelaufnahmen, von einer Einstellung. Ich kenn allerdings auch Fotografen die auch gerne mal 2000 Bilder pro Set ballern.

Diese Sets spiegeln in der Regel den Bewegungsablauf des Models während den Aufnahmen wieder und lassen so für den Betrachter einen Blick durch die Kamera des Fotografen zu, der bei weitem mehr zeigt, als das eine finale Foto. Als Film zusammenmontiert, versetzt es einen sozusagen in’s Auge des Fotografen und zeigt, je nach Arbeitsweise, den “Tanz” zwischen Fotograf und Model oder den “Tanz” des Models vor dem Fotografen, der sich während des Shootings abgespielt hat.

Achtung Jugendverbot. Dieser Film ist leider erst ab 18, wer den Link anklickt muss daher mindesten 18 Jahre alt sein!

Allerdings ist so ein Film nur machbar, wenn… da eben nicht jede Menge Ausschuss in den Sets enthalten ist. Ausschuss sind Bilder, die wegen eines blöden Gesichtsausdrucks, eines Liedschlags oder auch einfach weil sie nicht vorteilhaft getroffen sind, nicht zu verwenden sind. Während meiner Zeit als Mode- und Modelfotograf, habe ich doch einige Models fotografiert, so dass ich ca. 100.000 Fotos, in Sets, im Archiv liegen habe, aber die wenigsten davon waren dazu im Stande, ein Posingrepertoire abzurufen, das Sets liefert, welche zur Herstellung eines solchen Films benötigt werden. Wenn man von einem Model nur jedes 30ste Bild brauchen kann, wird’s nämlich leider nix mit der Bewegung. Was allerdings nichts über die Qualität eines Models generell aussagt, denn auch wenn man von einem Model pro Set immer nur ein paar wenige Bilder brauchen kann und die sind dafür aber richtig gut, ist das Model natürlich auch super, denn in der Regel reicht ja “das Eine” pro Set, oder ein paar wenige um dem Kunden eine Auswahl vorlegen zu können. Der Rest verschwindet normalerweise für immer in irgendeiner Ablage, wenn nicht jemand Jahre später auf die Idee kommen würde einen Film draus zu machen…

Beim durchforsten meines Archivs nach brauchbaren Material war ziemlich schnell klar, dass die brauchbarsten Sets nicht von Fashion Models waren, sondern von Glamourgirls. Von den allermeisten Mädels, waren von so einem Set aus ca. 250 Bildern etwas 30-50 Bilder verwendbar, das ergibt maximal 2 sec. Film, also nicht zu verwenden. Dann gibt es noch die, bei denen zwar theoretisch 150 Bilder zu verwenden wären, aber keine Bewegung stattfindet, also auch Nichts. Die mit Abstand besten Sets, sind von den Porn-girls Milli Jay, Anetta Keys und deren Freundinnen, die wir als Jugendfreie Version, für die deutsche FHM in Prag geschossen haben und die auf 200 bis 300 Bildern pro Set, zum Teil nicht ein einziges Ausschussbild enthielten und die hatten es ganz nebenbei noch drauf, sich dabei auszuziehen. Von Anetta Keys, gibt es ein Set mit über 800 Fotos komplett ohne jeden Ausschuss, noch nicht mal einem Liedschlag. Daher habe ich mich dazu entschlossen, dann den Film eben in einer nicht jugendfreien Version(FSK18), zu machen.

 

 

Aus dieser Gallery wird ….

Bildergalerie als Ausgangsmaterial

… ein “getanztes” Logo

Das ganze etwas detailierter:

Ich verwende hier ganz bewusst keine genauen Programmschritte, denn das Programm, das man dafür verwendet, ist eigentlich unwichtig. Ich habe das in Adobe Aftereffects gebaut, aber es ginge auf jeden Fall auch in, Photoshop, Final Cut, Ilustrator oder Premiere und das sind nur die, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, aber es es geht eigentlich in jedem Programm, in dem man Bilder maskieren kann. Deshalb hier nur ganz grob der theoretische Arbeitsablauf.

Zunächst wird Anetta grob maskiert

Bild 1 von 6

Und grob heisst hier reicht es mit dem Stift einmal grob herumzu fahren oder eine Farbereichsauswahl, was immer man zur verfügung hat um ein grobe Auswahl zu treffen

 

Beim Hochladen in Picassa von Google, werden die Dateien nicht nur brutal zusammenkomprimiert, wodurch sie relativ unscharf werden, sondern es wird auch die Framerate verändert, was zu teilweisem Verlust der Bild-Ton Synchronisierung führen kann, bei Videos die auf Ton geschnitten sind, ist das ziemlich nervtötend. Hier sind ein paar HD-Versionen, die zum einen Scharf und zum anderen Bild-Ton Synchron sind.

Preview:
Achtung Jugendverbot. Dieser Film ist leider erst ab 18, wer den Link anklickt muss daher mindesten 18 Jahre alt sein!

essentials_quicktime
480p(640 × 351), Alle Verbindungen
anneta_wird_logo_2

720p(1.280 x 720), 5 MBit/s
anneta_wird_logo_2

1080p(1867 x 1024), 10 MBit/s
anneta_wird_logo_2

MPEG-4

anneta_wird_logo_2

Mobiles, iPhones, iPads, iPods:

 

Ich würde immer mit dem Größten anfangen, wenn das “hängt”, jeweils das nächst kleinere probieren, denn die Geschwindigkeit kann zu unterschiedlichen Zeiten extrem variieren.

 

Ja,…. wie sind wir eigentlich ins Internet gegangen, als es noch keine Computer gab? Nun, es gab sowas ähnliches. Ich werde dieses Jahr 45 und gehöre damit nicht mehr ganz zu den Digital Natives, obwohl ich 1981 als dieses Gerät einen Zeitsprung initierte, den es in dieser Hefftigkeit, in der Geschichte der Menschheit, genau 3 Mal gab. Und zwar: Nach der Entdeckung des Feuers, nach der Erfindung des Rads und zuletzt nach der Erfindung des Automobils, gerade mal 15 Jahre alt war.  Da dieses Gerät hier bereits mein 3. Computer war und mein erstes Basic Skript auf das Jahr 1979 datiert, wäre ich aber fast so vermessen mich dazu zu zählen.

280px-commodore64

Ein paar Technische Features gefällig: Arbeitspeicher: 64 KB,  also etwa Halb soviel wie eine Tageskarte fürs Freibad.  Gafik: 320 × 200, 16 Farben ( Das entspricht etwa 0,0000005 mal der Menge der Farben dieses Bildes). Trotz der atemberaubenden Performance, eines herkömmlichen Wasserkochers, hat diese, von Robert Russell, Robert „Bob“ Yannes und David A. Ziembicki, unter der Regie von CBM(Comodore Business Maschines) entwickelte Maschine, geparst mit den Vision gewisser Herren Gates oder  Jobs  aus San Francisco:” Einen Computer zu bedienen muß so einfach werden, wie Autofahren, nur dann taugt das Produkt zur Massenware und wird die Welt revolutionieren,”  die Welt der Kommunikation und die Darstellungs- und Verbreitungsform von Medien, nicht nur revolutioniert, sondern praktisch innerhalb von 10Jahren, komplett neu erfunden. Ich kann mit Sicherheit sagen, das der Beruf, des Kommunikationsdesigners, den ich vor 15 Jahren studiert habe, nicht das Geringste, mit dem Beruf des Kommunikationsdesigners, den ich heute ausübe zu tun hat. Continue reading »

Fürmansk

 Fürmansk  Allgemein, Multimedia  Kommentare deaktiviert
Jan 202011
 

 

Gedruckte Version der Photos in FHM 1/2011