Sind generell nicht ganz einfach unter einen Hut zu bekommen, das gilt für Photoshop ebenso wie für After Effects,…
…denn Texte sind Vektoren und Lichteffekte sind meistens Rendereffekte, die grundsätzlich nur auf Bitmaps anwendbar sind.
Will man einen Lightsweep über eine Textebene laufen lassen, das tatsächlich der Eindruck eines “Leuchtens” entsteht, ist es ratsam, den Effekt mit einem Rendereffekt, wie Blendenflecken zu verstärken. Um diesen Effekt ohne Zwischenschritt, in nur einer AfterEffects Datei zu realisieren, braucht man zwei übereinanderliegende Ebenen, eine Textebene mit dem Lightsweep und eine Bitmap Ebenen, oder wie hier eine Farbebene, welche den Rendereffekt trägt.
1. In der Momentaufnahme wird sichtbar, das hier nicht 1 Lightsweep, sondern 2 direkt hintereinanderlaufende sweeps animiert wurden.
2.In der Zeitleiste unten sieht man die synchronlaufenden Effekte über den beiden Ebenen, oben der Lightsweep über der Textebene und unten den Rendereffekt auf der Farbfläche, der die Blendenflecken in das Bild bringt. Erst das Zusammenspiel beider Effekte bringt die Schrift tatsächlich zum leuchten.
3. Würde man die Farbfläche weglassen, wären keine Blendenflecken zu sehen, da der Rendereffekt nicht auf die Textebene anwendbar ist und der Lightsweep, würde relativ dünn ausfallen. und viel von seinem “leuchtcharakter” verlieren.
Natürlich könnte man auch die Textebene als Zwischenschritt Rendern und anschliessend den Rendereffekt über das gerenderte Video laufen lassen, dann wäre aber der Text im Nachhinein nicht mehr veränderbar.
Die kleine After-Effects-Orgie, stammt aus einer aktuellen Produktion.
Zur Präsentation der Collection, des Taschen und Accessoires Labels “Franco Roma”, wurden mit Hilfe von After Effects, die Produkte scheinbar verflüssigt. Bei diesem Film handelt es sich um einen Produktkatalog im Videoformat. Schrift und Produktanimation, bilden zusammen ein Modul, wobei die Produkte beliebig durch andere Produktmodule austauschbar sind und das Video auf diese Weise aktualisiert werden kann. Jedes neue Produkt, wird in Form eine Videosequenz archiviert und ist dann in das aktuelle Video integrierbar. Zukünftig wird es auch Möglich sein bestimmte Produktgruppen zu separaten Videos zusammen zu fassen. Zum Konzept des Katalogs, wird es zu gegebener Zeit, einen gesonderten Post geben.
Deutsch “Hoch Dynamischer Bereich”, macht es möglich Kontrastumfänge in einem Photo darzustellen, wie er zu Zeiten des chemischen Bildes vollkommen undenkbar gewesen wären, was zu ungewöhnlichen Photographien führt. Dafür stehen in Photoshop zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Einen die Erstellung von HDR Bildern aus mehreren Belichtungen und zum Anderen die HDR-Tonung. Hier soll es um den Einsatz der HDR Tonung als Effekt zur kreativen Bildgestalltung gehen, dabei ist das Ziel der Bearbeitung nicht unbedingt eine photorealistische Darstellung. Wenn hier von Einsatz der Tonung die Rede ist, so verwenden wir als Vorlage kein Bild mit 32-Bit Farbtiefe, wie das bei einem tatsächlichen HDRI (Hight Dynamic Range Image) der Fall ist, sondern verwenden eine 8-Bit Vorlage und wenden die HDR-Tonung lediglich als Effekt darauf an.
Photorealistisch…
…oder photophantastisch?
Der sogenannte HDR Effekt beruht vorallem auf der Besonderheit HDR Bildern einen hohen Partial- oder Detailkontrast verpassen zu können, ohne den Gesammtkontrast dabei anheben zu müssen. Auf dieser Basis lassen sich aussergewöhnliche Bilder, mit zum Teil surrealistisch anmutenden Stimmungen, erstellen. Bei dem Beispiel, einer Aufnahme aus dem Landschaftsfilm im letzten Post (Dramatic Landscape), handelt es sich um die selbe Aufnahme in zwei Versionen. Beide Versionen der Aufnahmen haben den gleichen Gesammtkontrast, im unteren Bild wurde lediglich der Partialkontrast sehr stark erhöht und mit einer sog. Leuchtkontur versehen.
How to: Die HDR Tonung ist eine Korrektur. Der Dialog hierzu, kann unter Bild > Korrekturen > HDR-Tonung aufgerufen werden, wenn das Bild im RGB Modus vorliegt. Für Details, insbesondere zu den einzelnen Parametern im Dialog, soweit diese nicht ohnehin selbsterklärend sind, möchte ich auf die Adobe TV Beiträge zur Erstellung von HDR-Bildern aus einer Sequenz, von Barbara Luef und zur HDR-Tonung von Maike Jarsetz verweisen, die das sehr schön erklären.
Ein überaschender Effekt, aus der Zeit, der Entstehung des Weltalls…? Natürlich nicht! Die Inspiration dazu, lieferten allerdings die Computeranimationen, die Populärwissenschaftlichen Fernsehsendungen gerne beigemischt werden, um den Zuschauern zu veranschaulichen, wie durch Verdichtung von gasförmiger Materie, Planeten und Sterne entstanden sind. Den Ablauf könnte man in etwa als rückwärts gerichtete, langsam ablaufende Explosion beschreiben. Das Beispiele diente als Intro für das DVD Menü eines EPK(Electronic Press Kit) der Punk-Rock Band Paula Fix. Der Post zeigt, wie’s gemacht wird.
Die Überschrift bezieht sich auf die herangehensweise zur Herstellung. Ausgangspunkt ist eigentlich nicht der “Sternenhimmel”, sondern das fertige Bild. Von dort aus wird die Auflösung des Bildes rückwärts betrieben und anschliessend wiederum rückwärts abgespielt. Der Imagebrowser beginnt deshalb beim fertigen Bild und arbeitet sich dann zum Ausgangspunk zurück.
Vorraussetzung sind zwei Deckungsgleiche Ebenen mit dem gleichen Bitmap. Die untere Ebene wird zudem, mit dem Effekt CC Ball Action aus den After Effects Effektvorgaben belegt. Der Effekt zerlegt das Bild in Kugeln, welche die Farbe des entsprechenden Pixelbereichs annehmen. Über die Parameter lassen sich Zerstörungsgrad, Kugelgrösse, Kugelabstand sowie diverse Drehrichtungen, Eigenschaften und Stärken, des entstandenen “Pixelsturms” animieren.
1. Das erste Bild zeigt den Moment in dem der Layer mit dem kompletten JPEG (Ebene 1) sichbar wird. Der Übergang an dieser Stelle darf hier ruhig härte ausfallen, um diesen kräftigen "Bamm" im Sound zusätzlich Druck zu geben und die "Überraschung" zu verstärken.
Die Ausgestalltung der X-Y Drehachsen und Drehmomente ist Geschmaksache und wird hier, auch aus Gründen der Übersicht, nicht weiter ausgeführt, dazu kann jeder selbst verschiedene Experimente anstellen.