Im Gegensatz zu den Dancing Pornstars, die zwar als Einzelbilder aufgenommen wurden, nicht aber notwendigerweise chronologisch sind, werden bein Zeitraffer in fest definierten Zeitabschnitten, Einzelbilder für einen Film aufgezeichnet. Bei einem Zeitraffer, wird alles extrem langsam aufgenommen und mit normaler Geschwindigkeit abgespielt, während Zeitlupe sehr schnell aufnimmt, was mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wird. Zeitraffer können Veränderungen im Film sichtbar machen, die so langsam vorsich gehen, das man sie mit dem Auge normalerweise nicht als Veränderung warnehmen kann, schon der Minutenzeiger einer Uhr, oder der Klassiker, das Aufblühen einer Blume, ist mit dem blosen Auge nicht mehr in Bewegung warnehmbar, im Zeitraffer schon.

Der Film wurde mit 1 Bild/min aufgezeichnet, d.h. eine sekunde im Film sind 25 min in der Realität. Also vergeht ein Tag in 57,6 sekunden. Die 190 sekunden, die der Film lang ist, sind also ungefähr 3,3 Tage.

Extreme Kamerafahrten mit Zeitraffer und Motion Tracker.

Neben langsam sich verändernden Prozessen, können Zeitraffer aber auch noch etwas Anderes, durch das Einzelbild Aufnahmeverfahren, ist es mit Zeitraffertechnik möglich, irrwitzige Kamerafarten ohne physikalische Limits zu realisieren, wie durch Wände und Gegenstände, oder mit atemberaubender Geschwindigkeit, durch enge Räume. Um diese Fahrten, nicht vollkommen verzittert und verwackelt in den Film zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder, man fertigt vorher einen Plan der Bewegung und definiert genau, die Aufnahmepositionen und Winkel, was in Perfektion auf ein Motion Control System hinausläuft, oder wer zufällig gerade kein Motion Control System zur Hand hat, kann die Bewegung anschliessend in AfterEffects mit einem Motion Tracker stabisilieren. Der Motiontracker verwendet zwei Referenzpunkte, anhand derer er errechnet, ob sich ein Objekt dreht oder bewegt. Das Screenshot Video hier zeigt den AffterEffects Motiontracker bei der Arbeit, der Rahmen im Bild zeigt das ganze Bild.


Im Bild ist eine Kamerafahrt aus dem Video, die mit einem Motion Tracker ausgerichtet wurde. Lässt man das Video laufen, oder besser mit dem kleinen Punkt in der Fortschrittsleiste, das Video hin und herfahren, dann sieht man wie der Tracker das Bild verschiebt oder dreht, aber den Bildausschnitt annähernd stabil hält (komplett ist unmöglich, da ja der Zoom bewahrt werden soll). Wie das mit dem MotionTracker genau gemacht wird steht hier:
AfterEffects Hilfe Dokunmente Motion Tracker

Weiter Ressourcen für den Film

 

Da unsere Headerbilder scheinbar die Aufmerksamkeit von Einigen erregt haben, können wir ihnen auch einen Post einräumen. In der Tat ist das Panorama View Project aus der Notwendigkeit, Headerbilder im Format 3000 x 322 px zu brauchen, entstanden, da die Möglichkeiten auf bestehendes Bildmatrial zurückzugreifen, das sich sinnvoll auf dieses Format beschneiden lässt, geschweige denn in diesem Format vorliegt, gegen Null gingen. Zudem wollten wir Headerbilder, die auch einen inhaltlichen Sinn ergeben und nicht durch den Beschnitt zu einer mehr oder weniger dekorativen Abstraktion von Irgendwas verkommen. Mit den Panorama Views, haben wir nicht nur die Möglichkeit auf diesem Format zu sinnvolle photografische Kompositionen zu erstellen, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, den Platz kreativ und aufmersamkeitsstark zu nutzen. Das Feedback auf die Bilder scheint zu bestätigen, das es funktioniert.

180 Grad

How To: Die Views in Photoshop mit Photomerge erzeugen. Unter Datei > Automatisierung > Photomerge kann der Dialog zur Erstellung aufgerufen werden. Darin wird der Bilderstapel definiert, der verechnet werden soll und Parmeter für die Berechnung der Perspektive definiert. Die Möglichkeiten sind anhand von Ikons berschrieben und ohnehin überschaubar.

How To: Stapel für die Berechnung fotografieren. Schwieriger ist es tatsächlich einen Stapel Bilder zu fotografieren, der die gewünschten Ergebnisse liefert, bzw. überhaupt ein Ergebnis liefert. Man muss bei der Drehung darauf achten, dass der jeweils linke Bildrand des nächsten Bildes, am rechten Bildrand des vorherigen Bildes eindeutige Teile hat, die übereinstimmen, andernfalls bricht das Photomerge ergebnislos ab. In diesem Fall hilft dann nur erneutes fotografieren, mit veränderten Drehwickeln. Ich empfehle die Methode die ich angewendet habe. Try & Error. Eventuel kann es Hilfreich sein, den Erfahrungsbericht unten zu lesen, bevor man mit dem "Try" beginnt.

360 Grad

Die Views sind dekorativ, effektvoll und sehr Illustrativ, aber im Sinne von "Information zur direkten Vermittlung eine Raumsituation", wie sie im Kontext von Präsentationsmaterial für Architekten wünschenswert wäre, muß man sie eher als netter Gag, neben den normalen Architekturaufnahemen betrachten. Es mag ein gewisser Gewöhnungsprozeß durchlaufen werden, bis ein menschliches Gehirn die 360Grad Abwicklung einfach auflösen kann. 180 Grad sind gerade noch so erfassbar, aber selbst Leute, die täglich an den abgebildeten Locations vorbei kommen, erkennen sie auf den 360Grad Views nicht oder erst nach längerer Betrachtung und sind auch nicht auf Anhieb in der Lage zu beurteilen von wo die Aufnahme gemacht wurde. Für die Visualisierung der Aufnahmen auf Location, gilt dies natürlich ebenso umgekehrt. Gerade bei den 360Grad Views sollte man damit Rechnen, eine Location mehrmals aufzusuchen, bis die vom Computer berechnete Ansicht und die virtuellen Abwicklung des Raums, wie man sie bei der Aufnahme im Kopf hatte, das Gleiche zeigen. Ein bisschen einfacher ist es bei symetrischen Kompositionen, weil man sich da leichter analytische Brücken bauen kann

Visualisierungs Beispiel1:  "symetrie 1" und "symetrie 2". Die beiden Tunnelbögel links und recht liegen sich gegenüber. D.h. steht man mit dem Gesicht zum rechten Tunnel liegt der linke Tunnel direkt hinter einem in engegengesetzter Richtung. Das kann man analytisch durchaus so erfassen aber wer das beim Betrachten der Bilder, direkt so wahrzunehmen vermag lügt entweder oder leidet an einer Inselbegabung für räumliches Vorstellungsvermögen.

Visualisierungs Beispiel 2: Wiederum  "symetrie 1" und "symetrie 2". Stellt man sich so hin, das die Symetrieachse der Bilder genau mittig vor einem liegt, dann liegen die kleinen Treppen jeweils am rechten Bildrand nochmal, genau wo?

Visualisierungs Beispiel 3: Jetzt mal zum Vergleich "asymetisch 1". Du stehst so, dass du geradeaus, direkt durch den Bogen leicht links von der Bildmitte schaust. Jetzt hab ich leider einen Moment nicht aufgepasst und weiß nicht wo mein Hund abgeblieben ist. Weißt du's? Links neben dir, rechts neben dir, links hinter dir, rechts hinter dir oder direkt hinter dir? (Klick das Bild an, für die Originalgrösse und anschliessen nocheinmal mit der Lupe auf das Popup für eine komplette vollformat Ansicht).

 

270 Grad

Beide Aufnamen wurden an den gegenüberliegenden Brückenköpfen, aber mit dem gleichen Abstand zur Brücke aufgenommen, Bei Fat Bow 2 wurden die Einzelaufnahmen nicht wie bei  Fat Bow 1 als Querformate aufgenommen und quer aneinander gesetzt, sondern die Einzelbilder im Hochformat fotografiert und dann Quer aneinander gesetzt. Warum sollte ich sowas tun? Ich wollte den "fetten" Eindruck der steile Perspektive in Fat Bow 1, für die Nachtaufnahme noch einmal steigern. Um zusätzlich Dramatik in die Szene zu bekommen mußte die Perspektive im Vergleich zur Tagaufnahme noch extremer übersteigert werden und durch die Wahl des Hochformats für die Einzelbilder, konnte ich die kürzeste Brennweite, die ich hatte, nocheinmal um 1/3 ihres ursprünglichen Wertes verkürzen. Da für die Berechnung der Normalbrennweite, bei der rotierenden Aufnahmetechnik, nicht die Breite des Einzelbildes, sondern die Breite der kompletten Rotation relevant ist und bekanntermasen immer gleich 360grad beträgt, bewirkt allein die größere Höhe des Aufnahmeformats, eine Verkürzung der Brennweite. Da bei einem 2/3 Aufnahmeformat, zwischen Quer und Hochformat, die Höhe um 1/3 vergrössert wurde, läuft das auf eine Verkürzung der Brennweite um 1/3 hinaus. Um Format und Rotation so zu konzipieren, das genau 2 Fotos nebeneinander wiederum das Formatkriterium des Headerbildes erfüllen, wurden beide Aufnahmen am Ende in der Breite beschnitten, wodurch von den 360grad nur etwa 270grad übrig bleiben. Verwendung im Header erfolgt dann einfach paarweise, was wahrscheinlich auf Kontraste hinauslaufen wird, Hell & Dunkel, Kalt & Warm, Tag & Nacht etc. ….

Erfahrungsbericht: Für die Nachtaufnahme von Fat Bow 2 hab ich bestimmt 10 Versuche gebraucht, denn je steiler die Perspektive wird, umso schwieriger wird es den Merge zu berechnen und die Anschlüsse zu erkennen. Ich stand bei der Aufnahme keine 3 Meter vor dem Brückenbogen, das heißt die Brücke lief extrem steil auf mich zu und der Moment zwischen "Brücke ganz weit weg" und "Brücke direkt vor mir" findet innerhalb einer Drehung um höchstens 10 Grad statt, dabei verändert sich die Perspektive des Bogens schon bei minimalen Drehungen derart stark, das es mir eigentich schon eher ein Rätsel ist, das die Software den Bogen überhaupt noch zusammensetzen konnte und genau dieser erste Bogen, war auch bei allen Fehlversuchen das Stück das er nicht zusammensetzen konnte. Das Ergebnis ist auch interessannt, dadurch das der Bogen keinen Anschluss hat, ist es natürlich der Bildrand. Daher wird der rechten Teil der Brücke an den linken Rand und den linken Teil der Brücke an den rechten Rand definiert, das Bild wird dann in der Mitte mit dem Teil verbunden den man im Rücken hat, wenn man auf die Brücke schaut, auch das ist selbstverständlich ein absolut korrekter 360Grad Roundshot, wenn auch nicht unbedingt der, den ich mir Vorgestellt hatte. Die Lösung waren zwei weitere Zwischenbilder an dieser Stelle, was die Perspektivenänderung soweit abgemildert und klarer definiert hat, das dann der Bogen zusammenzusetzen war. Im Gensatz zu den 360Grad Produkt Rotationen, bei der konsequent die gleichen Winkel zwischen den Aufnahmen sein müssen ist es hier besser man verändert die Rotationswinkel, während der Drehung dahingehen, dass man die Drehwinkel verkleinert, wenn das Motiv näher kommt, also die Perspektive steiler wird.

 

 

 

(Beispiel 2 Richtig. Direkt hinter ihrem Rücken… Das klappt ja schon ganz gut. Beispiel 3 Richtig: Ich geb zu es war ein bisschen fies weil der Hund 3 Mal im Bild ist. Trotzdem richtig, der Hund bewegt sich von direkt hinter ihnen nach links hinter Ihnen. Aber man merkt doch, das die Analyse der räumlichen Situation ohne Symetrie deutlich schieriger wird, weil die Modele die wir im Kopf haben um die Situation zu analysieren z.B. Uhr nicht so leicht auf das Bild zu übertragen sind, wie bei einem symetrischen Aufbau.) 

 

Ist doch eigentlich alles ganz einfach, man läd die Bilder alle ins iMovie und macht eine Slideshow mit ultrakurzen Standzeit für die Bilder draus und?….. geht irgendwie nicht! Das wäre dann auch eine schlichte Slideshow und das bleibt auch Eine. Das Auge kann die Bilder komplett trennen, ausser es wird so schnell, das man auch keine Bewegung mehr wahrnimmt aber das ist dann kein Film sondern ein Chaos.
Aber warum? Sieht man sich die Bilder, die eine Video Kamera aufzeichnet genauer an stellt man fest, das kaum ein einzelnes Bild dabei ist, das wirklich scharf ist, auch wenn der Filmeindruck durchaus scharf ist. Das liegt daran, das die Kameras, bereits die Einzelbilder miteinander verrechnen, damit ein “flüssigerer” Eindruck entsteht und dem Auge geholfen wird die Einzelbilder zu einem Film zu verarbeiten. Genau so, muss das hier auch laufen. Es wird deutlich wenn man sich ein Stück aus dem fertigen Film genau ansieht:

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Bild 1 von 38

Klickt man hier “Step-by-Step” durch, sieht man, das zwischen den scharfen Vollbildern immer ein “Geist” eingearbeitet ist. Wo kommt der auf einmal her? Da gibt’s vermutlich auch wieder einige unterschiedliche Methoden, ich verwende dazu ein Echo. Soll Anetta sich zur Musik bewegen, brauchen wir aber zunächst die Taktgeschwindigkeit. Dazu schneidet man sich ein kurzes Layout, mit einer 1 Bild/Frame Rate. Was hier deutlich zu schnell ist, also habe ich die Anzahl der Bilder/sec immer wieder reduziert, bis ich schliesslich bei 12 Bildern/s das Gefühl hatte, sie ist im Takt. Bestimmt kann man das auch berechnen, aber beim Schneiden muss man dem Gefühl den Vortritt lassen, man kann aber immer im Hinterkopf ein bisschen mitrechnen, damit man nicht völlig im trüben fischt.
Im Film wird demnach ein Photo immer für 2 Frames stehen bleiben. Um auch die länge der Echos im Takt zu halten, bleibt man am besten stur auf auf den Tonwerten, also ganze, halbe, viertel, achtel, sechzehntel, usw. Man muss mit dem Echo einen Wert finden, das der “Geist” nicht bewusst wahrgenommen wird, sondern lediglich dem Auge des Betrachters hilft die beiden angrenzenden Bilder zu verbinden. Tatsächlich lagen die besten Werte, auf dem viertel und halben Wert, zwischen den beiden Bildern. Das Echo ist auch deshalb sehr gut dafür geeignet, weil sich damit auch mehrere “Geister” erzeugen lassen, wenn die Bilder etwas weiter ausseinander liegen. Also: 12 Bilder/s ergibt eine Zeit von 0,083 s/Bild davon die hälfte wäre 0,0415. 0,043 war der Wert, den ich verwendet hab. Beim Einsatz des Effekts, muss man darauf achten, das man die Intensitäten der beiden Bilder  so einstellt, das am Ende wieder die richtige Helligkeit herscht, fährt man “layer 1″ und  ”layer 2″ mit 100%, ergibt das in den hellen Teilen fast 200% was für die Lichter dann deutlich zu hell ist. Welche Werte hier am besten geeignet sind, ist von der Helligkeit der Einzelbilder abhängig.

Ich habe dafür auf den kompletten Film eine 3-Wege Farbkorrektur gelegt und so beim rendern, je nach Motivhelligkeit, die Werte immer ganz weich nachgezogen. Wodurch sozusagen eine “ausgleichende Welle” mit einer Tonwertkorrektur entstanden ist. Natürlich könnte ich hier auch viel erzählen, wenn der Tag lang ist, deshalb brauchen wir den Videobeweis:

Auch wenn man jetzt genau weiß, das da die “Geisterbilder” dazwischen sind, kann man sie nicht sehen, statt dessen bewirken sie ein verschmelzen der Einzelfotos zu einer scheinbar durchgehenden Bewegung. Den Gegenentwurf spar ich mir jetzt, wer will kann das ja selbst mal ausprobieren, lässt man das Echo weg bleibt es ganz deutlich eine Slideshow.

 

Das sind längst nicht alle  Sets, die für den “Dancin P***stars” Film verwendet wurden und sie sind auch nicht ganz komplett, aber es vermittelt  ganz gut die wahnsinnige Bilderflut, die in ein paar minuten Film enthalten sind. Wie für den Film gilt natürlich auch hier FSK18 weshalb die Gallery von Jugendlichen nicht geöffnet werden darf!

 

 

Hier ist ein Skript, das ich zu einer Vorlesung über die fotografische Belichtung, für eine 12. Klasse Kunsterziehung (ca. 30 min.), aus verschiedenen Quellen zusammen getragen habe. Es fast das wesentliche Know-how zusammen, das man benötigt um ein Photo richtig belichten zu können. Wer so etwas für seinen Unterricht  braucht, kann sich diese Arbeit sparen und gerne dieses hier verwenden. Es enthält bewusst keine Feinheiten, wie sie von Fotografen oder Fotostudenten verlangt werden, sondern dient dazu Schülern der 12 Klasse zu ermöglichen einigermassen ordentliche Ergebnisse, mit ihren Fotos zu erzielen.

Komplettes Skript Online:

Inhaltsverzeichnis:
image05

„Moonrise over Hernandez, New Mexico.“

Diese Foto, würde man heute vermutlich als HDR (High Dynamic Range) Aufnahme machen. D.h. man würde Landschaft und Mond getrennt belichten und hinterher montieren.
1957 machte der amerikanische Landschaftsfotograf Anselm Adams die Aufnahme in nur einer Belichtung und sich selbst damit unsterblich. Sie ist bis zum heutigen Tag eine belichtungstechnische Meisterleistung.
Ein Gelatine Silber Print der Aufnahme, in 26 x 32 Inches kostet heute den stolzen Preis von $65,000.00. Ein Originalabzug von Anselm Adams selbst, ging unlängst bei Sotherby’s für $125,000.00 über den Tisch.

Nov 242011
 

Stellt man Modefotos her, besteht das Arbeitsergebnis, in der Regel aus Sets. Bei mir waren das in der Regel 200-300 Einzelaufnahmen, von einer Einstellung. Ich kenn allerdings auch Fotografen die auch gerne mal 2000 Bilder pro Set ballern.

Diese Sets spiegeln in der Regel den Bewegungsablauf des Models während den Aufnahmen wieder und lassen so für den Betrachter einen Blick durch die Kamera des Fotografen zu, der bei weitem mehr zeigt, als das eine finale Foto. Als Film zusammenmontiert, versetzt es einen sozusagen in’s Auge des Fotografen und zeigt, je nach Arbeitsweise, den “Tanz” zwischen Fotograf und Model oder den “Tanz” des Models vor dem Fotografen, der sich während des Shootings abgespielt hat.

Achtung Jugendverbot. Dieser Film ist leider erst ab 18, wer den Link anklickt muss daher mindesten 18 Jahre alt sein!

Allerdings ist so ein Film nur machbar, wenn… da eben nicht jede Menge Ausschuss in den Sets enthalten ist. Ausschuss sind Bilder, die wegen eines blöden Gesichtsausdrucks, eines Liedschlags oder auch einfach weil sie nicht vorteilhaft getroffen sind, nicht zu verwenden sind. Während meiner Zeit als Mode- und Modelfotograf, habe ich doch einige Models fotografiert, so dass ich ca. 100.000 Fotos, in Sets, im Archiv liegen habe, aber die wenigsten davon waren dazu im Stande, ein Posingrepertoire abzurufen, das Sets liefert, welche zur Herstellung eines solchen Films benötigt werden. Wenn man von einem Model nur jedes 30ste Bild brauchen kann, wird’s nämlich leider nix mit der Bewegung. Was allerdings nichts über die Qualität eines Models generell aussagt, denn auch wenn man von einem Model pro Set immer nur ein paar wenige Bilder brauchen kann und die sind dafür aber richtig gut, ist das Model natürlich auch super, denn in der Regel reicht ja “das Eine” pro Set, oder ein paar wenige um dem Kunden eine Auswahl vorlegen zu können. Der Rest verschwindet normalerweise für immer in irgendeiner Ablage, wenn nicht jemand Jahre später auf die Idee kommen würde einen Film draus zu machen…

Beim durchforsten meines Archivs nach brauchbaren Material war ziemlich schnell klar, dass die brauchbarsten Sets nicht von Fashion Models waren, sondern von Glamourgirls. Von den allermeisten Mädels, waren von so einem Set aus ca. 250 Bildern etwas 30-50 Bilder verwendbar, das ergibt maximal 2 sec. Film, also nicht zu verwenden. Dann gibt es noch die, bei denen zwar theoretisch 150 Bilder zu verwenden wären, aber keine Bewegung stattfindet, also auch Nichts. Die mit Abstand besten Sets, sind von den Porn-girls Milli Jay, Anetta Keys und deren Freundinnen, die wir als Jugendfreie Version, für die deutsche FHM in Prag geschossen haben und die auf 200 bis 300 Bildern pro Set, zum Teil nicht ein einziges Ausschussbild enthielten und die hatten es ganz nebenbei noch drauf, sich dabei auszuziehen. Von Anetta Keys, gibt es ein Set mit über 800 Fotos komplett ohne jeden Ausschuss, noch nicht mal einem Liedschlag. Daher habe ich mich dazu entschlossen, dann den Film eben in einer nicht jugendfreien Version(FSK18), zu machen.